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![]() | 17.November 2011 |
| 8.November 2011 – „Neue Energie“ wird vor Gymnasiasten vorgestellt Am Mittwoch, 9. November 2011 wird das Projekt „Neue Energie für Günthersleben- Wechmar und Schwabhausen“ den Schülerinnen und Schülern des Beruflichen Gymnasiums Gotha-Sundhausen vorgestellt. Nachdem im Frühjahr dieses Jahres bereits die Fachoberschülerinnen Anne Lattermann und Maria Walther eine wissenschaftliche Arbeit zu diesem Thema angefertigt haben, wird nun der Vorstandsvorsitzende der Bürgergenossenschaft Neue Energie eG Uwe Walther in zwei Unterrichtstunden dieses Thema vertiefen. Die zukunftsorientierte Energieversorgung mit erneuerbaren Energien und Chancen, die eine Dezentralisierung der Energieversorgung mit sich bringen können, werden beleuchtet. Inhaltliche Schwerpunkte sind weiterhin die technischen und wirtschaftlichen Aspekte des Vorhabens. Dabei stehen die Unternehmensgründung und der weitere Verlauf des Projektes im Mittelpunkt. Eingegangen wird u. a. auf den Projektplan und den Geschäftsplan. Dabei werden Schwierigkeiten, Probleme und deren Lösungen aufgezeigt. Die Bürgergenossenschaft will künftig die o. g. Dörfer mit Wärme aus erneuerbaren Energieträgern versorgen und sich dabei unabhängig von Öl und Gas machen. Rundherum ein interessantes Thema für künftige Abiturienten im Bereich Wirtschaft. | |
![]() | 19. Oktober 2011 – Erste Wärmeübergabestation montiert Die erste Wärmeübergabestation ist jetzt in ein Haus der Firma Pflegedienst „Sonnenschein“ an der Burgenlandallee eingebaut worden. Die Firma lässt sowohl dieses Haus als auch das in der Seebergstraße (Alte Schule) an das Nahwärmenetz anschließen. Wie uns „Chefin“ Susanne Wergin sagte, ist sie erwartungsfroh, dass im nächsten Jahr durch diese Station Wärme aus regenerativen Rohstoffen bei ihr ankommen soll. Etwas Stolz sei schon dabei, dass sie die Erste ist, gibt Wergin zu. Wir freuen uns mit ihr und ihrem Unternehmen. Glückwunsch zu dieser positiven Entscheidung. Uwe Walther – Vorstandsvorsitzender Ihr Vorstandsvorsitzender Uwe Walther |
![]() | 15. September 2011 – Wieder einmal Freude bei der Bürgergenossenschaft Nun hat auch das lange Warten auf die Baugenehmigung ein Ende. Am Donnerstag dieser Woche erreichte unser Vorstandsmitglied Peter Kühn die freudige Nachricht. Die rechtliche Absicherung des Bauvorhabens ist durch die Baugenehmigung und die Vereinbarung über die Straßennutzung gegeben. Damit fehlt im Puzzle jetzt nur noch ein Teil, dann geht’s los! Ihr Vorstandsvorsitzender Uwe Walther |
![]() | 29.Juli 2011 – Freude bei der Bürgergenossenschaft Das lange Warten auf die Nachricht aus Berlin von der Kreditanstalt für Wiederaufbau auf Finanzierungszusage hat ein Ende. Am gestrigen Mittwoch überbrachte Klaus-Peter Uth von der DKB-Bank in Erfurt unserem Vorstandsvorsitzenden Uwe Walther die freudige Botschaft. Damit fehlen im Puzzle jetzt nur noch zwei Teile. Ihr Vorstandsvorsitzender Uwe Walther |
![]() Foto 1 Foto 2 Foto 3 Foto 4 Foto 5 Foto 6 Foto 7 Foto 8 Foto 9 Foto 10 Foto 11 Foto 12 Foto 13 Foto 14 | 25.Juni 2011 – Walthers Waldtag An diesem Samstag trafen sich knapp 25 interessierte Bürger in Georgenthal. Sie folgten der Einladung von Uwe Walther zum "Waldtag" – einer gemeinsamen Wanderung durch den Georgenthaler Wald zur "Wechmarer Hütte". Mit von der Partie waren Uwe Szpöt (Vorsitzender der Forstbetriebsgemeinschaft "Totenkopf-Vitzerot" und Mitglied der BGNE) und Jürgen Strohschein (Revierförster und Aufsichtsratsmitglied der BGNE). Sie gaben den Teilnehmern einen tieferen Einblick in das Geschehen der nachhaltigen Bewirtschaftung der heimischen Wälder. Man konnte vor Ort die Verwüstungen des Unwetters, welches zwei Tage vorher große Teile des Waldes verwüstet hatte, begutachten und den Forstwirtschaftsbetrieb bei der Beseitigung der Schäden beobachten. Für die Kinder waren die vielen Walderdbeeren am Wegesrand eine willkommene Zugabe. In der "Wechmarer Hütte" erläuterte Uwe Walther bei gemütlicher Gastlichkeit des Hauses einige Gesichtspunkte der nachhaltigen Energiegewinnung. Außerdem gab er einen kurzen Abriss über die Historie der Bürgergenossenschaft Neue Energie eG. Überraschungsgast war Petra Heß (SPD). Dieser Tag war für die Teilnehmer nicht nur entspannend, sondern auch lehrreich. Fotos: Onno Eckert (Bürgermeister von Crawinkel) Bericht: M.Prinz |
![]() Foto 1 Foto 2 Foto 3 Foto 4 Foto 5 Foto 6 | 20.Juni 2011 – Bürgergenossenschaft war beim Festumzug dabei Strahlender Sonnenschein aber auch einzelne Schauer begleiteten die vielen hundert Akteure beim großen Festumzug anlässlich der 1225-Jahr-Feier der Gemeinde Günthersleben-Wechmar am gestrigen Sonntag. Viele Menschen aus nah und fern sahen einen großen Überblick über die Geschichte beider Orte, welche mit großartigen Kostümen nachgestellt worden ist. Insgesamt achtunddreißig Bilder wurden gestaltet. Auch unsere Genossenschaft beteiligte sich am Umzug mit einem Festwagen. Im letzten Bild mit dem Thema „Zukunftsfähiger ländlicher Raum“ fuhr ein Traktor mit großem Anhänger und Werbebannern. Auf dem Anhänger fuhren unser stellvertretender Vorsitzender Michael Herms, die beiden Fachabiturientinnen Maria Walther und Anne Lattermann sowie ich mit. Beladen war der Hänger u. a. mit Holzhackschnitzeln und einer PV-Zelle als Symbol für unsere Genossenschaft. Vielen Dank an die Firma Uwe Brand für die Bereitstellung des Gespanns und des Traktorfahrers. Unser Auftritt ist bei diesem Umzug sehr gut aufgenommen worden. Der Applaus und der Zuspruch den wir erfahren haben, gibt uns Kraft für die Lösung der bevorstehenden Aufgaben. Uwe Walther Vorstandsvorsitzender |
| 19.Juni 2011 – Bürgergenossenschaft bei Festumzug dabei Zum Festumzug anlässlich der 1225-Jahr-Feier der Gemeinde Günthersleben-Wechmar beteiligt sich auch die Bürgergenossenschaft Neue Energie mit einem Festwagen. Ein Traktor mit großem Anhänger und Werbebannern nimmt an dem um 13.00 Uhr beginnenden Umzug teil. Auf dem Anhänger fahren Michael Herms, Maria Walther, Anne Latterman und Uwe Walther mit. Beladen ist der Hänger u. a. mit Holzhackschnitzeln und einer PV-Zelle als Symbol für unsere Genossenschaft. Schon jetzt bedanken wir uns bei der Firma Uwe Brand für die Bereitstellung des Gespanns und auch beim Fahrer des Traktors. Wir gratulieren der Gemeinde Günthersleben-Wechmar zu ihrem Jubiläum und zu der tollen Festwoche. Ihr Vorstandsvorsitzender Uwe Walther | |
| 12. Juni 2011 – Wir feiern den 1. Geburtstag unserer Genossenschaft So schnell vergeht die Zeit. Wir feierten am 12.6.2011 den 1. Geburtstag unserer Genossenschaft. Vielen herzlichen Dank an alle, die uns auf unserem bisherigen aufregenden Weg begleitet haben, die an uns glauben und die mitmachen. Die Zahl derer, die unser Zukunftsprojekt unterstützen, wächst ständig. Das spricht für unsere Idee. Es war sicherlich bis hierher kein leichter Weg und wir stehen, so werden wir sicher später einmal rückblickend sagen, am Anfang. Wir leben und wir sind gesund. Nun sollten wir geduldig sein, dann dauert es nicht mehr lang. Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag uns allen wünscht Ihr Vorstandsvorsitzender Uwe Walther | |
![]() vergrößern vergrößern | 7. Juni 2011 – Erfolgreiche Verteidigung der wissenschaftlichen Arbeit zum Pilotprojekt „Neue Energie“ Anne Lattermann aus Sülzenbrücken und Maria Walther aus Gotha verteidigten ihre wissenschaftliche Arbeit (siehe Bericht im Allgemeiner Anzeiger vom 13. April 2011), die sie im Rahmen ihrer schulischen Ausbildung in der Fachoberschule Wirtschaft am Beruflichen Gymnasium in Gotha-Sundhausen absolvieren, mit Erfolg. Die Prüfer bestätigten die Aktualität des Themas und die ausgearbeiteten wirtschaftlichen Zusammenhänge. Lobenswert sei sowohl die schriftliche Ausarbeitung als auch die Form, in der die Präsentation abgehalten wurde. Die Arbeit ist in unserem Büro während der Öffnungszeiten einzusehen. Sie stellt einen guten Beitrag zur Darstellung unseres Pilotprojektes „Neue Energie“ dar. Es ist schön, dass sich junge Menschen unseres Themas angenommen haben und zu dem Schluss gekommen sind, dass es auf jeden Fall eine zukunftsorienteierte Lösung ist, sich selbst mit Wärmeenergie aus nachwachsenden Rohstoffen zu versorgen. Dies sahen auch die Lehrer-Jury und die zuschauenden Schülerinnen und Schüler aus dem Landkreis Gotha genauso. Herzlichst Ihr Uwe Walther (Vorstandsvorsitzender) |
| 27. Mai 2011 – Hochbauausschreibung beendet – Auch dieses Geld bleibt im Landkreis Gotha Am gestrigen Donnerstag wurden in den Räumen der Thüringer Landgesellschaft in Erfurt die Bietergespräche zu den Ausschreibungen für den Bau des Heizhauses und dem Holzhackschnitzellager durchgeführt. Erfreulicherweise kann sich auch hier eine Firma aus dem Landkreis Gotha behaupten. Das renommierte Gothaer Bauunternehmen Hobohm und die Grünewald GmbH konnte sich mit dem wirtschaftlichsten Angebot durchsetzen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit. Herzlichst Ihr Uwe Walther (Vorstandsvorsitzender) | |
![]() Foto: privat vergrößern | 18. April 2011 Nichts Neues zur Bürgergenossenschaft "Neue Energie" Die kritischen Fragen waren nicht neu, die Entgegnungen auch nicht. Das Holzhackschnitzel-Heizwerk in Günthersleben-Wechmar kommt. Daran änderte auch die Bürgerversammlung am Freitagabend im Wechmarer Gemeindesaal nichts. Günthersleben-Wechmar. Uwe Walther, Vorsitzender der Bürgergenossenschaft "Neue Energie", stellte den versammelten Einwohnern noch einmal Konzept und Stand der Dinge vor. Danach stand er Rede und Antwort. Besonders viele Fragen und Anmerkungen hatte Gerhard Herrschuh auf dem Herzen. Er kritisierte die Kommunikation zwischen Genossenschaft und Bürgern. "Ich befürchte, dass die Sorgen der Bürger nicht richtig analysiert werden." Auch äußerte er Bedenken, dass Einwohner, die sich nicht am Projekt beteiligen, womöglich am Ende draufzahlen müssen. Ein Großteil des Publikums, das zu zwei Dritteln aus Nicht-Genossenschaftsmitgliedern bestand, applaudierte ihm. Uwe Walther entgegnete, dass die Planung schon drei Jahre dauere, in denen immer wieder über das Heizwerk informiert worden sei. Es würden auch keine Kosten auf Nicht-Mitglieder oder die Gemeinde abgewälzt, versicherte er. Eine andere Frage betraf die Sicherheiten für die Finanzierung des 3,4-Millionen-Projekts. Uwe Walther erklärte, das Netz, auch wenn es sich erst in der Planung befände, sei die Sicherheit. Der Bank genüge das. Mehr sei bei den Verhandlungen nicht nötig gewesen. Der "Neue Energie"-Chef versuchte, die beiden Parteien miteinander zu versöhnen. "Kritisieren ist okay, man muss ja nicht bei uns mitmachen. Man darf aber nicht Befürworter in die böse Ecke stellen." Zum Schluss sagte Walther, die Genossenschaft denke schon über die alternative Wärme hinaus. Sie könne sich eine regionale Versorgung mit Elektroenergie vorstellen. Gemeint sind die Orte Günthersleben, Wechmar und Schwabhausen. "Dazu müssen sich aber mehrere Akteure zusammentun. Die Genossenschaft kann das nicht alleine." 18.4.2011 / TA |
![]() Foto 1 Foto 2 Foto 3 Foto 4 von links nach rechts: (hinten) Frank Ritter - Aufsichtsratsvorsitzender, Maria Walther, Michael Herms - stellv. Vorstandsvorsitzender (vorn) Peter Kühn - stellv. Vorstandsvorsitzender, Uwe Walther - Vorstandsvorsitzender | 17. April 2011 – Büroeröffnung und viel mehr Am Freitag, 15. April 2011 eröffnete die Bürgergenossenschaft Neue Energie eG (BGNE) ihr Büro am Markt 2a im OT Wechmar in GüWe. Nach den Osterferien ab 7. Mai 2011 können die Mitglieder der Genossenschaft und alle interessierten Bürger die Geschäftszeiten (jeweils freitags, 16-18 Uhr) nutzen, um sich über alles im Zusammenhang mit „Neuer Energie“ in zu erkundigen. Nach der Büroeröffnung fand der 1. Neue-Energie-Stammtisch statt. Interessierte Bürger und Mitglieder diskutierten und fachsimpelten über Alternativen der Energieversorgung in GüWe, den Stand des Pilotprojektes und darüber hinaus. Ein besonderes Thema war die Bereitstellung von Biomasse. Als speziellen Service will die Genossenschaft hier auch eine Form der Eigenwerbung entwickeln und diese Rohstoffe von den Bürgern kostenlos entgegennehmen. Gedacht ist insbesondere an Strauch- und Baumschnitt, der in GüWe seit geraumer Zeit nicht mehr verbrannt werden darf. Ab 19.00 Uhr lud die BGNE dann zu einer Bürgerversammlung ein. Ca. 100 interessierte Bürger und Genossenschaftsmitglieder kamen. Während der knapp zwei stündigen Veranstaltung wurden alle Bereiche des Projektes nochmals detailliert vorgestellt und besprochen. Vorstandsvorsitzender Uwe Walther stellte die Sachargumente in Form einer Präsentation dar. In einer anschließenden umfangreichen Fragerunde konnten alle Anwesenden ihre Fragen stellen. Schwerpunkte bildeten die nachgewiesene Wirtschaftlichkeit, der Bauplan und die Finanzierung des Projektes. Zum Abschluss stellte Walther den zeitlichen Bauablaufplan des Projektes vor. Im Herbst 2011 soll mit der Wärmelieferung begonnen werden. Alle Bürgerinnen und Bürger werden rechtzeitig über die Baumaßnahmen in den Straßen informiert, in denen ein Netzausbau stattfindet. Herzlichst Ihr Vorstand zum Foto: Maria Walther stellte zur Büroeröffnung ihre wissenschaftliche Arbeit mit dem Thema „Günthersleben-Wechmar auf dem Weg zum Bioenergiedorf“ vor, welche sie zusammen mit Anne Lattermann als Schülerinnen der Fachoberschule am Beruflichen Gymnasium in Gotha-Sundhausen geschrieben haben. |
![]() Maria Walther und Anne Lattermann haben zum Thema „Günthersleben-Wechmar auf dem Weg zum Bioenergiedorf“ eine wissenschaftliche Seminarfacharbeit geschrieben, die sie demnächst vorstellen werden. Foto: privat | 13. April 2011 von Uwe-Jens Igel Fortschritt auf Halde Bürgergenossenschaft Neue Energie eG will erste Teile von Günthersleben und Wechmar mit sauberer Energie beliefern GÜ-WE. Beim Thema neue oder erneuerbare Energie werden die Menschen hellhörig. Erst recht nach den schlimmen Nachrichten aus Japan und dem Hickhack der Bundesregierung bei der Atompolitik. Das Umdenken beginnt, auch in Günthersleben- Wechmar: Dort befasst sich eine Bürgergenossenschaft schon seit geraumer Zeit mit dem Thema neue Energie. Ab Jahresende werden auf einer Strecke von sechs Kilometern eine bestimmte Anzahl Häuser an ein Heizsystem angeschlossen, das mit warmen Wasser gespeist wird. Erwärmt wird das in einem modernen Heizhaus, in dem Holzhackschnitzel verbrannt werden. Saubere Energie - saubere Idee. Doch so ganz will das Projekt in der Gemeinde nicht zünden. Und je mehr das mehrfach geprüfte Projekt an Fahrt aufnimmt, um so stärker wird der Gegenwind von einzelnen Kritikern. Auch wenn deren Einwände haltlos sind, wie verschiedenste Gutachten zeigen, ein fader Beigeschmack bleibt. Rund 90 Mitglieder stark ist die bestehende Genossenschaft, die das Projekt, da die Finanzierung nun auf sicheren Beinen steht, vorantreibt. „Mit Beginn der neuen Heizperiode wollen wir die erste Wärme in die Haushalte liefern“, sagt Uwe Walther, Vorsitzender der Bürgergenossenschaft Neue Energie eG . Energie bezahlbar machen und weg von fossilen Brennstoffen, vielleicht sogar eines Tagen gänzlich unabhängig sein von Energielieferungen, das ist der Grundgedanke der Bürgergenossenschaft Neue Energie eG . In einem Brief an die Gemeinde hat Bürgermeister Frank Ritter am Wochenende noch einmal das Projekt erläutert und auf die Einwände geantwortet. Darüber hinaus veranstaltet die Bürgergenossenschaft „Neue Energie“ am 15. April, um 17.30 Uhr, ihren 1. Neue-Energie-Stammtisch für alle Interessenten. Im Anschluss, um 19 Uhr, zur Bürgerversammlung, können sich noch einmal alle Bürger von Gü-We über die Chancen der neuen Energie informieren. Quelle: Allgemeiner Anzeiger, gekürzt |
![]() ![]() Heizplan: Bürgermeister Frank Ritter (re) und Uwe Walther, Vorstandsvorsitzender von "Neue Energie". Foto: Wieland Fischer | 10. April 2011 Die Initiatoren des Bioenergiedorfes Günthersleben-Wechmar starten eine Informationsoffensive. Sie wollen die Bedenken gegen Bauvorhaben der Bürgergenossenschaft Neue Energie ausräumen. Günthersleben-Wechmar. Diese waren zur jüngsten Ratssitzung laut geworden. In Widersprüchen und offenem Brief hatten Bürger insbesondere vorm Verlegen von Rohren in Straßen und Folgekosten gewarnt (wir berichteten). "Den offenen Brief habe ich unmittelbar vor der Gemeinderatssitzung erhalten", sagt Bürgermeister Frank Ritter (SPD), gleichzeitig Aufsichtsratsvorsitzender der Bürgergenossenschaft. So schnell habe er nicht darauf reagieren können. Nun hat er ein Rundschreiben verfasst. Dieses Wochenende werde das an alle Haushalte der Einheitsgemeinde verteilt. Ritter betont, dass das Verlegen der Heiztrasse im Straßennetz für die Bürger keine Ausbaubeiträge und Folgekosten nach sich ziehe. Das müsse einzig die Genossenschaft bezahlen. Die Kommune könne vielmehr gleichzeitig marode Straßen mit erneuern. Der erforderliche Schwerlastverkehr sei minimal. Das Heizwerk benötigt 3000 Kubikmeter Holzhackschnitzel im Jahr. Mit Containern (30 Kubikmeter) oder Traktor mit zwei Anhängern (40 Kubikmeter) sei aller drei bis fünf Tage eine Fuhre nötig. Multizyklonenabscheider und Elektrofilter sollen die Staubbelastung weit unter den Grenzwert reduzieren. Der Lärmpegel von 23 Dezibel liege ebenfalls unter dem für Wohnmisch-Gebiete vorgegebenen Richtwert. Beigeordneter Uwe Walther (SPD), Geschäftsführer der Bürgergenossenschaft, verweist darauf, dass es in den zurückliegenden drei Jahren nicht an Informationen gemangelt habe. 25 öffentliche Veranstaltungen habe es dazu gegeben. Nun eröffnet die Genossenschaft ein Büro am Markt 2, Freitag, 15. April, 17 Uhr. 17.30 Uhr schließt sich der erste Neue-Energie-Stammtisch an, 19 Uhr eine Bürgerversammlung. Ritter wie Walther sehen, dass sie ins Schussfeld der Kritik geraten sind. Walther verweist darauf, dass es zumeist Bürgermeister und Ratsmitglieder waren, die Orte zu Bioenergiedörfern entwickelt haben. Dort habe es auch Gegenwind gegeben. Sie sehen das Vorhaben auf dem richtigen Weg. Eingedenk der jüngsten Reaktorkatastrophe in Japan werde erneuerbare Energie eine immer größere Rolle spielen, sagt Ritter. In Gü-We ist die anfängliche Zustimmung vorerst verflogen. Ein Grund war wohl, dass jedes Mitglied ein Genossenschaftskapital von 5000 Euro beisteuern muss. Angangs war von einer Anschlussrate in Höhe von 50 Prozent die Rede. Nun sind es 81 Mitglieder, die ans Netz wollen, einige wie die Kommune mit mehreren Gebäuden. Das Leitungsnetz wurde von 22 auf sechs Kilometer reduziert. Dessen Wirtschaftlichkeit sei gegeben und geprüft worden, sagt Walther. Zurzeit von der Kreditanstalt für Wiederaufbau. Die beabsichtige, für das 3,3-Millionen-Euro-Projekt ein Darlehen von 1,2 Millionen Euro zu geben. Mit Genossenschaftskapital von 400 000 Euro, 700 000 Euro Fördermitteln und einer Million Euro von einer Genossenschaft sollen Heizhaus und Lager am Bauhof errichtet werden. Eine Photovoltaik-Anlage mit Jahresleistung von 90 000 Kilowattstunden ist fürs Dach vorgesehen. Die beiden Initiatoren gehen davon aus, dass die Verträge Anfang Mai unterzeichnet werden. Die Bauarbeiten können dann beginnen, um Ende November den Heizbetrieb zu starten. Wieland Fischer / 07.04.11 / TLZ |
| 7. April 2011 – Uwe Kirchner wird unser Baufotograf Auf unsere Ausschreibung hin erklärte sich Uwe Kirchner bereit, als erster Baufotograf ehrenamtlich zu wirken. Mit der chronologischen Bebilderung unseres Projektes soll einerseits der Baufortschritt festgehalten werden, um diesen dann in einer Ausstellung im Heizhaus zu zeigen. Andererseits soll es auch der zusätzlichen Baubeobachtung insbesondere beim Netzausbau dienen. Uwe Kirchner war in dem Bericht bei OSCAR-TV (hier) zu sehen. Vielen Dank schon mal an ihn. So macht Genossenschaft Spaß. Herzlichst Ihr Uwe Walther (Vorstandsvorsitzender) | |
| 3. April 2011 – Erster Netzplan wiedereingestellt Um den chronologischen Verlauf unseres Projektes auf unserer Homepage weiter verfolgen zu können, ist jetzt der erste Netzplan wiedereingestellt. Dieser ist auf der Grundlage des in der Bürgerberatung am 6. August 2010 um 19.00 Uhr im Ratssaal als Flurkartenentwurf vorgestellten Planes entstanden und hat schon fast die Struktur wie heute. Dies spricht für unser Planungsbüro. Eingeladen zu dieser Bürgerberatung waren damals alle Bürger der Gemeinde Günthersleben-Wechmar, die Beratungsbedarf hatten, durch die Heimatglocke am 16. Juni 2010. Der Einladung sich zu informieren, folgten damals nur wenige Bürger, die nicht Mitglied der Genossenschaft waren. Auch zur angekündigten Mitgliederversammlung mit Vorstellung und Abstimmung des Erschließungsplanes am 31. August 2010 waren wir als Genossenschaftsmitglieder nahezu unter uns. Leider konnten wir nur wenig Gäste begrüßen. Bei der Vorstellung des Bebauungsplanes Heizhaus im Rahmen der Bürgerversammlung am 15. Dezember 2010 waren vier Bürger anwesend, die keine Genossenschaftsmitglieder sind. An diesem Abend wurde die aktualisierte Variante des Erschließungsplanes ausgelegt und konnte eingesehen werden. Es gab zu dieser Veranstaltung keine Fragen oder Bemerkungen auf das, was Frau Neugebauer von der THLG bezüglich unseres Bauvorhaben vorgestellt hat. Am 16.02.2011 endete die öffentliche Auslegung der Planungsunterlagen durch die Gemeinde Günthersleben-Wechmar beendet – Ein Interessent nahm Einsicht. Herzlichst Ihr Uwe Walther (Vorstandsvorsitzender) | |
| 31. März 2011 – Ab Ende 2011: Entlastung von Menschen und Umwelt in Günthersleben-Wechmar Durch den Einsatz von Holzhackschnitzeln im Heizwerk in der Ortsmitte wird der CO2-Ausstoss in Günthersleben-Wechmar ab Ende 2011 deutlich reduziert. Ca. 700t CO2 weniger sollen anfangs in die Umwelt abgegeben werden, als bisher durch die Einzelheizungen der Genossenschaftsmitglieder. Zusätzlich dazu soll durch die Nutzung der Abwärme aus einer Kraft-Wärme-Kopplungsanlage weiter dafür gesorgt werden, dass mit natürlichen Ressourcen sinnvoll umgegangen wird. Der Heizkessel, welcher im Heizwerk eingebaut wird, erreicht schon jetzt die ab 2014 geltende strenge Abgasnorm mit 20 mg/m3 und bläst auch durch seinen Elektrofilter erheblich weniger Ruß- und andere Abgase in die Umwelt als herkömmliche Gas-, Öl -, Holz- und Kohleheizungen. Strömungstechnisch ist Abgas-seitig ein zusätzlicher Wärmetauscher vorgesehen, der die Wärmeenergie des Abgases zusätzlich nutzt. Schalltechnisch (Lärmschutz) wird Abgas-seitig vor der Schornsteineinmündung ein zusätzlicher Abgasschalldämpfer montiert. Der Schallwert liegt dabei an der Schornsteinmündung bei 65dB, dieser reduziert sich bis zum nächsten Wohngebäude auf unter 23dB. Damit liegt der Schallpegel im untersten Bereich eines ruhigen Raumes. Der Grenzwert laut TA Lärm beträgt in Wohn-Mischgebieten tagsüber bei 60dB und nachts bei 45dB. Diese Grenzwerte werden locker eingehalten. Damit entsteht hier eine insgesamt zukunftsorientierte Anlage zur Wärmeversorgung, welche gleichzeitig dem Mensch hilft und die Natur fördert und schützt. Herzlichst Ihr Uwe Walther (Vorstandsvorsitzender) | |
| 26. März 2011 – 1. Neue-Energie-Stammtisch noch vor Ostern Entgegen einer offiziellen Generalversammlung möchten wir demnächst einen Mitgliederstammtisch einrichten. Er soll der Kommunikation außerhalb eines festgeschriebenen Protokolls der Generalversammlung dienen und allen Mitgliedern die Möglichkeit geben, im Rahmen von Gesprächen rund um das Thema Neue Energie zu diskutieren, zu fachsimpeln und Meinungen zu äußern. Sobald der Termin für die Anmietung des Gemeindesaals im OT Wechmar feststeht, lade ich dazu alle Mitglieder recht herzlich ein. Vor dem Stammtisch werden wir gemeinsam unser Büro am Markt 2a eröffnen. Geplant ist nach Ostern in unserem Büro eine regelmäßige Öffnungszeit einzurichten. Zum Stammtisch gibt es dann alle Informationen zu den Themen Investitionen, Bauablaufplan, Auftragsvergabe, Mitgliederwesen, Verträge und vieles andere mehr. Ich freue mich auf Ihre Teilnahme. Herzlichst Ihr Uwe Walther (Vorstandsvorsitzender) | |
| 13. März 2011 - Langfristige Verträge geschlossen Die Vorverträge über die Lieferung von Abwärme aus einer Kraft-Wärme-Kopplungsanlage sowie über die Lieferung von Holzhackschnitzeln sind in der vergangenen Woche geschlossen worden. Beide Verträge haben zunächst eine Laufzeit von sieben Jahren. Solange ist die Bürgergenossenschaft Neue Energie eG an die Förderung durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau gebunden. Danach werden die Verträge neu verhandelt. Weitere Lieferverträge werden folgen. Herzlichst Ihr Uwe Walther (Vorstandsvorsitzender) | |
| 5. März 2011 – Ausschreibungen mit Bietergesprächen zu Ende gegangen In der vergangenen Woche sind mit den Bietergesprächen die Ausschreibungen für das Nahwärmenetz, die Heizhaustechnik und die Hausübergabestationen zu Ende gegangen. Insgesamt sieben Firmen aus nah und fern bewarben sich um die Vergabe. Dem Wunsch der Genossenschaftsmitglieder, dass ihre investierten Mittel zumindest in Thüringen bleiben sollen, wird entsprochen werden können. Die Ausschreibung für den Hochbau des Heizhauses steht kurz bevor. Auch hier wünschen wir uns eine rege Teilnehme von Firmen aus der Region. In der nächsten Woche werden wir bekanntgeben, wer die Lose gewonnen hat. Herzlichst Ihr Uwe Walther (Vorstandsvorsitzender) | |
![]() | 26. Februar 2011 Filmbeitrag bei "Oskar am Freitag" Liebe Energiefreunde, hier könnt Ihr einen kleinen Filmbeitrag über unser Projekt sehen. Quelle: Oskar-TV |
| 19. Februar 2011 – Gaspreise steigen, Heizölpreis überspringt 80-Cent-Marke Dass die Weltkonjunktur anspringt, im Norden Afrikas Unruhe herrscht, die Konzerne das Geld außerdem für die teuren langen Erdgasleitungen brauchen, merkt man jetzt auch am Gaspreis. Allein die „Nabucco-Leitung“ durch die Türkei soll über 8 Mrd. Euro kosten. Dieses Geld wollen sich die Konzerne nun bei Ihren Kunden holen. So hat jetzt auch ein regionaler Gasanbieter zum 1. März 2011 angekündigt, seine Preise deutlich um bis zu 16,5% zu erhöhen. Der Heizölpreis, welcher schon länger die Betreiber von Ölheizungen belastet, stieg nach Angaben der TLZ vom 19.02.2011 bundesweit auf über 81 Cent pro Liter. Unsere Genossenschaftsmitglieder können dies beruhigt betrachten. Rechnet man hier die Einsparung nach Abzug aller Kosten, so sparen diese eine ganze Menge Geld. Bei einer Erdgasheizung sind das ca. 300.-€ pro Jahr. Ein Haushalt mit Ölheizung kann durch den Anschluss an das Nahwärmenetz ab Herbst 2011 bis zu 800.- Euro pro Jahr sparen. Herzlichst Ihr Uwe Walther (Vorstandsvorsitzender) | |
| 12. Februar 2011 – großes Medieninteresse an der Bürgergenossenschaft Neue Energie eG Nach dem Bekanntwerden der Eintragung unserer Genossenschaft in das Genossenschaftsregister in der vergangenen Woche haben die Medien großes Interesse daran, über unser Projekt zu berichten. In der Thüringischen Landeszeitung und der Thüringer Allgemeinen wurde ein Bericht mit Foto veröffentlicht. Am Donnerstag gab unser Vorstandsvorsitzender Uwe Walther ein Telefoninterview bei der Landeswelle Thüringen im Vormittagsprogramm von Tobias Bräuer. Nächsten Dienstag, 15. Februar 2011 dreht ein Fernsehteam von blauwerk media in Günthersleben-Wechmar über unser Vorhaben. Der Bericht wird dann bei Gotha-TV zu sehen sein. Wir freuen uns sehr, dass unsere Pläne so einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden. Herzlichst Ihre Bürgergenossenschaft Neue Energie eG | |
![]() ![]() Fotos: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 | 8. Februar 2011 In Gü-We kann nun voll durchgestartet werden Meilenstein für die Bürgergenossenschaft Neue Energie eG GüWe (mdk) - Gute Nachrichten aus Günthersleben-Wechmar: Die Bürgergenossenschaft Neue Energie eG wurde in das Genossenschaftsregister in Jena aufgenommen und hat damit die volle Geschäftsfähigkeit erreicht. So ähnlich wird das Heizhaus mit Holzhackschnitzellager in Gü-We demnächst aussehen. © Foto: privat Der Vorstandsvorsitzende Uwe Walther wurde vor wenigen Tagen über die Eintragung informiert. „Nun kann das Vorhaben, Hausbesitzer, Unternehmen, Mieter und gemeindeeigene Gebäude mit erneuerbarer Energie zu versorgen, zügig umgesetzt werden“, erklärt Walther. Geplant ist, zunächst knapp 100 Gebäude mit Wärmeenergie aus Holzhackschnitzeln und der Abwärme einer großen Kraftwärmekopplungsanlage zu versorgen. Das Bauvorhaben befindet sich bereits in der Ausschreibungsphase. Die Bankgespräche laufen. „Ab Herbst 2011 wird bereits Wärme durch das gut fünf Kilometer lange Netz geleitet“, verspricht der Vorstandsvorsitzende. Nach erteilter Baugenehmigung durch das Landratsamt soll auch schnell mit dem Bau des Heizhauses und dem Holzlager begonnen werden. Auf beide Gebäude wird dann eine ca. 1000 qm große Photovoltaikanlage installiert. Auch Michael Herms, Walthers Stellvertreter freut sich, dass mit der Sonnenenergie elektrische Energie erzeugt werden soll: „In Günthersleben-Wechmar könnte so die größte Anlage zur Nutzung von erneuerbarer Energie in Thüringen entstehen.“ Quelle: www.dtoday.de |
| 7. Februar 2011 – Wir sind eingetragen! Meilenstein für die Bürgergenossenschaft Neue Energie eG – In Günthersleben-Wechmar kann nun voll durchgestartet werden! Gute Nachrichten aus Günthersleben-Wechmar: Die Bürgergenossenschaft Neue Energie eG wurde in das Genossenschaftsregister in Jena aufgenommen und hat damit die volle Geschäftsfähigkeit erreicht. Der Vorstandsvorsitzende Uwe Walther wurde Dienstag morgen über die Eintragung informiert. „Nun kann das Vorhaben, Hausbesitzer, Unternehmen, Mieter und gemeindeeigene Gebäude mit erneuerbarer Energie zu versorgen, zügig umgesetzt werden“, erklärt Walther. Geplant ist, zunächst knapp 100 Gebäude mit Wärmeenergie aus Holzhackschnitzeln und der Abwärme einer großen Kraftwärmekopplungsanlage zu versorgen. Das Bauvorhaben befindet sich bereits in der Ausschreibungsphase. Die Bankgespräche laufen. „Ab Herbst 2011 wird bereits Wärme durch das gut fünf Kilometer lange Netz geleitet“, verspricht der Vorstandsvorsitzende. Nach erteilter Baugenehmigung durch das Landratsamt soll auch schnell mit dem Bau des Heizhauses und dem Holzlager begonnen werden. Auf beide Gebäude wird dann eine ca. 1000 qm große Photovoltaikanlage installiert. Auch Michael Herms (Walthers Stellvertreter) freut sich, dass mit der Sonnenenergie elektrische Energie erzeugt werden soll: „In Günthersleben-Wechmar könnte so die größte Anlage zur Nutzung von erneuerbarer Energie in Thüringen entstehen.“ Herzlichst Ihre Bürgergenossenschaft Neue Energie eG | |
| 28. Januar 2011 – Danke für die Unterstützung – Baubeobachter gefunden Es hat mich sehr gefreut, so Vorstandsvorsitzender Uwe Walther, als unser Genossenschaftsmitglied Herr Mario Pfeuffer uns mitteilte, das er unser Projekt als Hochbauingenieur begleiten will. Herr Pfeuffer wird im Rahmen der Baumaßnahmen am Heizhaus ehrenamtlich diese beobachten und ggf. Abweichungen von den Planungsunterlagen dann der Energieagentur Berghamer bzw. dem Vorstand melden. Ausdrücklich sei hier erwähnt, das diese Aufgabe keine Rechtsrelevanz hat und einfach zusätzlich zu den Leistungen des Ingenieurbüros zur Absicherung dient. An dieser Stelle verweisen wir auf unsere „Ausschreibungen“. Nun hätten wir gern noch einen „Tiefbauer“, so Walther, der die Baumaßnahmen am Rohrleitungsnetz beobachtet. Auch Fotografen sind gesucht. Herzlichst Ihr Uwe Walther (Vorstandsvorsitzender) | |
| 5. Januar 2011 – Aktuelle Erschließungspläne in „Dokumente“ eingestellt Auf der Grundlage der bisherigen Planungsarbeiten haben wir die neueste Ausgabe der Erschließungspläne eingestellt. Der Entwurfsplan Nord umfasst den Ortsteil Günthersleben – der Entwurfsplan Süd den Ortsteil Wechmar. Herzlichst Ihr Uwe Walther (Vorstandsvorsitzender) | |
![]() | 22.Dezember 2010 Öl wird knapper, Benzin teurer Handelsblatt Die Nachfrage nach Öl nimmt wieder zu. Dafür sorgt einerseits China, andererseits das kalte Winterwetter in den USA und Europa. Ob es zu einem Engpass bei der Versorgung mit Öl kommen wird, ist unter Analysten allerdings umstritten. Doch Autofahrer in Deutschland bekommen den Preisanstieg jetzt schon zu spüren. HB NEW YORK. Wegen hoher Nachfrage könnten die OPEC-Länder den Ölhahn früher als erwartet aufdrehen. Die voraussichtlich höhere Produktion in Staaten außerhalb der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) werde wohl nicht ausreichen, um die weiter steigende Nachfrage zu decken, hieß es in einer Reuters-Umfrage unter Analysten. Nachdem es 2010 einen fast rekordhohen Anstieg der Nachfrage gegeben habe, werde es im nächsten Jahr zumindest eine weitere moderate Steigerung geben. Bereits in diesem Jahr hat der Ölpreis kräftig angezogen und lag am Mittwoch für ein Fass US-Öl WTI 0,5 Prozent höher bei 90,31 Dollar. Ob es zu einem Engpass bei der Versorgung mit Öl kommen wird, ist unter Analysten allerdings umstritten. "Am Ölmarkt dürfte sich die Angebotslage zwar im Jahresverlauf etwas einengen, aber im historischen Vergleich bleiben die frei verfügbaren Kapazitäten der OPEC hoch und rechtfertigen Preise deutlich über 90 Dollar je Barrel nicht", heißt es in einem Marktkommentar der Commerzbank. Im Durchschnitt rechneten die Analysten wie bei der vorherigen Umfrage im September mit einem Produktionszuwachs von 1,5 Mio. Barrel pro Tag. Ein Drittel davon entfalle auf die Nachfrage Chinas. In den Industrieländern werde die Nachfrage hingegen sinken. Noch führt das Winterwetter in Europa und Nordamerika aber zu höherer Nachfrage. "Die Ölpreise werden durch die kalte Witterung abgesichert", sagt Gayle Berry von Barclays Capital. Die Nachfrage nach Heizöl in den USA wird dem US-Wetterdienst zufolge in dieser Woche voraussichtlich 4,6 Prozent über dem Schnitt liegen. Der Wetterdienst AccuWeather.com rechnet für den Nordosten der Vereinigten Staaten auch in der nächsten Woche mit unterdurchschnittlichen Temperaturen. Das Winterwetter schlug sich bereits in den US-Öllagerbeständen nieder, die dem Branchenverband API zufolge in der Vorwoche unerwartet kräftig gefallen waren. Das hat Auswirkungen für Autofahrer: Zum Beginn der Weihnachtsferien in den meisten Bundesländern verharren die Benzinpreise an Deutschlands Tankstellen laut ADAC weiter auf Höchstständen. Super koste derzeit im deutschlandweiten Schnitt 1,464 Euro je Liter, teilte der ADAC am Mittwoch in München mit. Dies seien nur 0,4 Cent weniger als in der vergangenen Woche. Diesel wurde demnach auf Wochensicht 0,3 Cent günstiger und kostet 1,297 Euro. Die Spritpreise steigen seit Wochen und sind auf Jahressicht auf Rekordniveau. Insgesamt geht der ADAC davon aus, dass 2010 - gemessen an den Kraftstoffpreisen - das teuerste Jahr aller Zeiten für Autofahrer wird. Kraftstoff war im Jahresdurchschnitt noch nie so teuer. Die aktuellen Tagespreise liegen nahe an den Rekordpreisen vom Sommer 2008. Damals kostete ein Fass Öl (159 Liter) fast 150 US-Dollar. Quelle: Handelsblatt |
| 21. Dezember 2010 – Arbeitsgespräch bei der Thüringer Landgesellschaft Um unser Heizhaus und das Holzlager ging es in einem letzten Arbeitsgespräch im alten Jahr mit Frau Neugebauer und Herrn Schott bei der Thüringer Landgesellschaft. Der Vorstand und Herr Ritter nahmen von Seiten der Genossenschaft teil. Die Planungen hierfür sind schon sehr weit. Die Lage auf dem Grundstück, die Größe und die Integration eines Informationszentrums wurden diskutiert. Es ging weiterhin um die Außenfarbe, die Anordnung von Toiletten, die Sicherheit und die Zu- und Abfahrt der Hackschnitzeltransporte. Demnächst stellen wir unter „Dokumente“ die Planungszeichnungen ein. Freuen Sie sich darauf und seien Sie gespannt… Einen guten Rutsch ins neue Jahr – ein entscheidendes Jahr für unsere Genossenschaft wünscht Ihr Uwe Walther (Vorstandsvorsitzender) | |
| 17. Dezember 2010 – Generalversammlung trifft richtungweisende Entscheidungen Trotz starkem Schneefalls und ungünstiger Witterungsbedingungen fanden sich viele Mitglieder der Bürgergenossenschaft im Bürgerhaus ein. In der außerordentlichen Generalversammlung am 15.12.2010 wurden einstimmig weitreichende Entscheidungen getroffen. Wie immer informierten Aufsichtsrat und Vorstand zu Beginn der Versammlung umfangreich über die geleistete Arbeit. Außer der Begleichung von aufgelaufenen Kosten ging es um die Vorbereitung der Ausschreibungen für das Heizwerk, das Nahwärmenetz und die Hausübergabestationen. Diese bilden die Grundlage für die Baumaßnahmen im nächsten Jahr. Des Weiteren wurde nochmals über die Hausanschlüsse gesprochen. Hier geht es um die Gewährleistung und die Kostenübernahme. Die entsprechende Skizze finden Sie hier (oder unter Dokumente). Die nächste außerordentliche Generalversammlung ist für Februar 2011 geplant. Die Einladungen werden rechtzeitig veröffentlicht. In der von der Gemeinde Günthersleben-Wechmar ab 19.30 Uhr durchgeführten frühzeitigen Bürgerbeteiligung stellte Frau Neugebauer von der Thüringer Landgesellschaft den Entwurf zum Bebauungsplan vor. Fragen bzw. Anmerkungen der in kleiner Anzahl anwesenden Bürger gab es nicht. Damit wird der weitere planmäßige Weg in Richtung Baugenehmigung beschritten. Am Montag findet eine außerordentliche öffentliche Gemeinderatssitzung statt, in der die Gemeinderäte über den weiteren Verlauf entscheiden. Wir werden hier darüber berichten. Herzlichst Ihr Uwe Walther (Vorstandsvorsitzender) | |
| 19. November 2010 – Satzung und Synopse eingestellt In Vorbereitung der außerordentlichen Generalversammlung am Dienstag, 23 November 2010 um 19.00 Uhr im Bürgerhaus habe ich Ihnen einige Dokumente eingestellt. Sie können in ihnen deutlich (rot markiert) sehen, inwiefern sich die Satzung gegenüber der Ursprungsfassung verändert hat. Dies ist der letzte Stand, der uns vom Genossenschaftsverband zugearbeitet wurde. Die Satzung ist in dieser Form so nun „gerichtsfest“. Bitte nutzen Sie die Möglichkeit, per E-Mail vorab oder dann auf der außerordentlichen Generalversammlung Ihre Fragen zu stellen oder Bemerkungen zu machen. Vielen Dank! Ich freue mich auf Ihre Teilnahme am Dienstag. Herzlichst Ihr Uwe Walther (Vorstandsvorsitzender) | |
| 16. November 2010 – Gemeinderat beschließt die Aufstellung eines Bebauungsplanes In seiner heutigen öffentlichen Sitzung beschloss der Gemeinderat der Gemeinde Günthersleben-Wechmar die Aufstellung eines Bebauungsplanes für das Gelände hinter dem Bauhof in der Ortsmitte. Dort soll im nächsten Jahr unsere Heizzentrale errichtet werden. Der Bebauungsplan ist eine Auflage der Unteren Baubehörde des Landratsamtes Gotha. Nach ausführlicher konstruktiver Diskussion stimmten die Gemeinderäte diesem Beschluss mit großer Mehrheit zu. Als nächster Schritt ist die konkrete Planung der Gebäude auf diesem Gelände vorgehen. Im Dezember wird der Bürgermeister zu einer Bürgerversammlung einladen, um frühzeitig die Bürger an der Planung dieses Bauvorhabens zu beteiligen. Dort werden dann auch die Baupläne vorgestellt. Herzlichst Ihr Uwe Walther (Vorstandsvorsitzender) | |
| 15. November 2010 – Arbeitsgespräch bei Thüringer Landgesellschaft (THLG) positiv verlaufen Am 15. November 2010 fand in den Räumen der Thüringer Landgesellschaft, einem Bauplanungs- und Bauleitungsunternehmen, mit dem wir zusammenarbeiten, ein Arbeitsgespräch statt. Anwesend waren der Bürgermeister der Gemeinde Günthersleben-Wechmar Herr Ritter mit seinem Bauamtsleiter Herrn Allin. Von Seiten unserer Genossenschaft waren Peter Kühn, Michael Herms und Uwe Walther dabei. Herr Forster von der Energieagentur sowie Herr Schott und Frau Neugebauer (THLG) nahmen ebenfalls teil. Inhalt des Gespräches war die Vorbereitung des Bauplanungsverfahrens, das die Gemeinde Günthersleben-Wechmar für den Standort des Heizkraftwerkes hinter dem Bauhofsgebäude in Angriff nehmen will. Am Dienstag, den 16. November entscheiden die Gemeinderäte darüber, ob dieses Verfahren in Gang gesetzt wird. Wir sind optimistisch. Des Weiteren ging es um die Planung unserer Anlage. Das Heizhaus nimmt planerisch Form an. Erste Entwürfe liegen vor. Sobald es konkreter wird, werden wir hier darüber berichten bzw. einen Entwurf einstellen. Die Planungsarbeiten an der Lage des Rohrleitungsnetzes sind so gut wie abgeschlossen. Einen ausführlichen Bericht gibt es dann zur außerordentlichen Mitgliederversammlung am 23 November 2010. Herzlichst Ihr Uwe Walther (Vorstandsvorsitzender) | |
| 26. Oktober 2010 – Gespräche, Planungen und Antragsverfahren laufen Nach der erfolgreichen Begehung Anfang Oktober werden zurzeit durch unser Planungsbüro konkrete Planungs- und Ausschreibungsunterlagen erstellt. Es laufen außerdem Gespräche mit unserer Hausbank über die Finanzierung von Genossenschaftsanteilen und mit den zuständigen Stellen über die Beantragung von Fördermitteln. Außerdem werden Unterlagen zur Einleitung des Genehmigungsverfahrens erstellt. Inhaltlich und terminlich sind wir im Plan. Herzlichst Ihr Uwe Walther (Vorstandsvorsitzender) | |
| 7. Oktober 2010 – Begehung erfolgreich abgeschlossen Ein großes Dankeschön geht an alle, die die Begehung der Gebäude vorbereitet und durchgeführt haben. Die Aktion ist in den letzten drei Tagen mit hoher Disziplin, Termintreue und Einsatzbereitschaft durchgeführt worden. Der Dank gilt vor allem unserem Planungsbüro und Mitgliedern des Vorstandes und Aufsichtsrates, die bei der Datenerfassung geholfen haben. Ein ganz besonderer Dank geht jedoch an unsere Genossenschaftsmitglieder. Sie haben durch ihre Vorarbeit, die Bereitstellung der Dokumente und die Termintreue dazu beigetragen, dass der ehrgeizige Zeitplan an den drei Tagen eingehalten werden konnte. Herzlichen Dank! Nun kann aus der bisherigen Schätzung eine Planung gefertigt werden, welche sich an den tatsächlichen Begebenheiten hinsichtlich Technik im Haus, Weg zum und im Haus und Besonderheiten der einzelnen Anschlüsse orientiert. Es können jetzt Preise und Mengen kalkuliert, Technik ausgewählt werden und die Ausschreibungen vorbereitet werden. Dies ist die Basis unseres weiteren termingemäßen Projektverlaufes. Die nächsten Schritte sind die Beantragung der Baugenehmigung für das Heizhaus und die Erlangung von anderen mit dem Heizhaus in Verbindung stehenden Genehmigungen. Wir informieren an dieser Stelle weiter! Herzlichst Ihr Uwe Walther (Vorstandsvorsitzender) | |
| 6. Oktober 2010 – Die Anteile Nummer 2 und 3 werden zum 1. November 2010 fällig Durch die Verzögerung bei der Eintragung der Genossenschaft hat sich die Zahlung der Anteile 2 und 3 verschoben. Nun steht der Eintragung in das Genossenschaftsregister nichts mehr im Weg. Deshalb werden die nächsten Anteile zum 1. November 2010 fällig. Wir bitten um Beachtung. Danach wird der beschlossene Zahlungsplan termingemäß fortgesetzt. Die Genossenschaftsmitglieder, die ihre Anteile finanzieren wollen, bekommen mittels eines Finanzierungsangebotes demnächst Bescheid. Herzlichst Ihr Uwe Walther (Vorstandsvorsitzender) | |
| 8. September 2010 – In Schwabhausen geht es weiter Entgegen der gestrigen Meldung (siehe unten) und der Darlegung in der Vollversammlung haben sich die Aufsichtsräte Olaf Jungklaus, Dirk Hofmann und Burkhard Schlott entschlossen, kurzfristig weiter an der Erschließung der Gemeinde Schwabhausen zu arbeiten. In den nächsten Wochen soll erfasst werden, welche gemeindeeigenen Gebäude und Unternehmen angeschlossen werden können. Desweiteren wird konkretisiert, welche privaten Häuser angeschlossen werden sollen. Danach wird in Zusammenarbeit mit der Thüringer Landgesellschaft eine Karte erstellt, auf deren Grundlage unser Planungsbüro eine erste Prognose zur Erschließung abgibt. Diese Vorgehensweise hat sich aus der positiven Erfahrung abgeleitet, die wir mit unserem Planungsbüro in Günthersleben-Wechmar gemacht haben. Dort ist die Wärmeleitung über 10% kürzer und damit preiswerter als angenommen. Deshalb sollten alle Mitgliedschaften der Schwabhäuser zunächst aufrecht erhalten werden. Herzlichst Ihr Uwe Walther (Vorstandsvorsitzender) | |
| 7. September 2010 – Mitgliederwesen Auf der Grundlage des beschlossenen Erschließungsentwurfes ergeben sich im Mitgliederwesen Veränderungen. Laut Satzung ist an eine Mitgliedschaft in der Genossenschaft immer auch der Abschluss des Wärmeliefervertrages und damit die mögliche Lieferung von Wärme geknüpft. In Schwabhausen wird wie berichtet, derzeit noch nicht erschlossen. Deshalb werden dort die Gründungsanteile bis 1. Oktober 2010 zurückgezahlt und die Mitgliedschaften gestrichen. Sollte später in Schwabhausen erschlossen werden, so ist, wenn noch gewünscht, ein Neueintritt zu beantragen. Allerdings bleiben für die Personen, die Gründungsmitglieder waren und sich somit sehr früh zur erneuerbaren Energie bekannten, die Gründungskonditionen erhalten. Diese werden also auch künftig wie Gründungsmitglieder behandelt. Wir bedanken uns bei den Schwabhäuser Genossenschaftsmitgliedern für das Interesse und arbeiten weiter, damit in Schwabhausen auch noch erschlossen werden kann. In Günthersleben und Wechmar werden ebenfalls bis zum 1. Oktober 2010 die Gründungsanteile bei denen ausgezahlt, die derzeit zu weit vom Erschließungsbereich entfernt liegen. Hier gilt ansonsten die gleiche Regelung, wie in Schwabhausen. Bei den Häusern, bei denen derzeit kein Anschluss geplant ist, die jedoch in der Nähe des Erschließungsbereiches liegen, warten wir die Hausbesuche ab, da sich hier noch Änderungen ergeben können. Herzlichst Ihr Uwe Walther (Vorstandsvorsitzender) | |
| 31. August 2010 – Die Vollversammlung entscheidet über die Erschließung Gespannt verfolgten alle anwesenden Mitglieder den Ausführungen von Herrn Berghamer (Planungsbüro Energieagentur) und des Vorstandes zur geplanten Erschließung des Nahwärmenetzes. Fast alle, die an das Netz wollen, können durch geschickte, effiziente Leitungsführung durch Günthersleben und Wechmar angeschlossen werden. Nur wenige, die in den Randbereichen wohnen, können noch nicht mit angeschlossen werden. Die Veröffentlichung des Erschließungsplanes im Entwurf erfolgt hier. Noch nicht zufrieden kann man mit der Beteiligung in Schwabhausen sein. Hier kommt eine Erschließung derzeit nicht in Frage. Die Häuser, die angeschlossen werden sollen, liegen einfach zu weit auseinander bzw. so ungünstig, so dass hier eine Erschließung im Sinne der Wirtschaftlichkeit der Genossenschaft noch nicht möglich ist. Nur wenn sich noch mehr bereiterklären mitzumachen, kann auch hier gebaut werden. In der Zeit vom 27.09. bis zum 01.10.2010 machen Mitarbeiter des Planungsbüros Hausbesuche in Günthersleben und Wechmar bei den Genossenschaftsmitgliedern zwecks Festlegung der Rohrleitungswege zum Haus und im Haus und Festlegung der Position der Übergabestation. Ein entsprechender Besuchsplan wird demnächst gemeinsam angefertigt und danach veröffentlicht. | |
| 27. August 2010 – Die Ergebnisse der Haus-zu-Haus-Befragung sind ausgewertet In den Sommerferien fand wie bekannt, in Günthersleben und Wechmar eine umfassende der Haus-zu-Haus-Befragung statt. Ziel dieser war es, einerseits den weiteren Anschlussbedarf festzustellen, andererseits aber auch abschließend den Erschließungsrahmen dem Planungsbüro zu empfehlen. Im Ergebnis wurden zusätzlich rund 500 Haushalte erfasst bzw. besucht. Am 6. August 2010 wurde eine abschließende Bürgerberatung durchgeführt. Damit sind die Aktivitäten zur Mitgliedergewinnung in dieser Form abgeschlossen. Nun können die Bürgerinnen und Bürger, die künftig noch angeschlossen und damit Mitglied der Genossenschaft werden wollen, sich direkt an den Vorstand der Genossenschaft wenden. Hier erhalten diese dann auch die Mitteilung, ob und wann in ihrer Straße eine Erschließung geplant ist bzw. wann sie angeschlossen werden können. | |
| 23. August 2010 - Weitere Genossenschaftsanteile werden erst später eingezogen Aufgrund mehrerer Nachfragen zum Thema Bezahlung von Anteilen möchten wir mitteilen, dass die weitere Bezahlung nach dem Zahlungsplan erst dann wieder aufgenommen wird, wenn die Vollversammlung über den Erschließungsplan abgestimmt hat und die Genossenschaft in das Genossenschaftsregister eingetragen ist. Es ist damit zu rechnen, dass die nächste Zahlung dann in der zweiten Septemberhälfte eingezogen wird. Zu diesem Zeitpunkt kann über unsere Hausbank falls gewünscht die Ratenzahlung abgeschlossen und eingeleitet werden. | |
| Foto 1 Foto 2 Foto 3 Foto 4 Foto 5 Foto 6 Foto 7 Foto 8 Foto 9 Foto 10 Foto 11 Foto 12 | 12.Juni 2010 - Gründung der Bürgergenossenschaft Neue Energie Am Sonnabend, 12. Juni 2010 fand unter starker Beteiligung unsere Gründungsversammlung statt. Einige Interessenten hatten sich für ihr Fernbleiben entschuldigt. Alle die, die ihre Bereitschaft erklärt haben, aber nicht an der Gründungsversammlung teilnehmen konnten, werden in Kürze angeschrieben. Sie erhalten alle Gründungsunterlagen und können dann der Genossenschaft beitreten. Wir freuen uns auf Sie und auf eine gute Zusammenarbeit. Bericht von Gründungsversammlung der Bürgergenossenschaft Neue Energie eG i. G. – nüchtern betrachtet! Auf Einladung von Uwe Walther, Frank Ritter und Volker Dörge haben sich am 12. Juni 2010 in 99869 Günthersleben-Wechmar, OT Wechmar, Bachstraße viele Personen eingefunden, um über die Gründung einer eingetragenen Genossenschaft (eG) zu beraten und zu beschließen. Die Versammlung wird von Herrn Bürgermeister Frank Ritter um 10.20 Uhr eröffnet. Als Gast konnte der Vorstand der Raiffeisenbank Gotha eG Herr Hacketal begrüßt werden. Die Versammlung wählte einstimmig Herrn Burkhard Schlott zum Versammlungsleiter und Herrn Jürgen Strohschein zum Schriftführer. Die Gewählten nahmen die Wahl an. Herr Schlott fragte, ob allen Anwesenden die Einladung und Tagesordnung fristgerecht zugegangen ist. Antwort: Einstimmig JA. Es gab keine Änderungswünsche zur Tagesordnung. Herr Uwe Walther erläutert das Gründungsvorhaben. Dazu gab es keine Nachfragen. Nach erfolgter Aussprache wird von der Versammlung die Errichtung einer Bürgergenossenschaft Neue Energie mit dem Sitz in 99869 Günthersleben-Wechmar, OT Wechmar, Markt 2a erklärt. Sodann erfolgt die Vorlage und Erläuterung des Satzungsentwurfes. Dazu gab es Nachfragen. Aufgrund dieser Nachfragen wurden der §51 eingefügt und der §37 geändert. Nach eingehender Beratung wird die Satzung der neuen Genossenschaft von der Versammlung einstimmig angenommen und von den in der beiliegenden Mitgliederliste aufgeführten Beitretenden eigenhändig unterschrieben. Anschließend erfolgte durch Herrn Herms die Vorstellung und Erläuterung des Geschäftsplanes. Dazu gab es keine Nachfragen. Die Unterzeichner der Satzung traten nunmehr in die erste Generalversammlung der Genossenschaft ein. Als Versammlungsleiter und Schriftführer wurden auch hier die Vorgenannten bestimmt. Herr Schlott brachte als Vorschlag ein, dass der Aufsichtsrat neun Mitglieder gemäß Satzung haben soll. Diesem Vorschlag wurde einstimmig zugestimmt. Danach wurde das Abstimmungsverhalten festgelegt. Hier wurde einstimmig über die offene Abstimmung en bloc entscheiden. Herr Walther verlas die Bereitschaftserklärung von Herrn Martin Kupfrian (als Anlage beigefügt) über die Wahl und die Annahme des Mandates zum Aufsichtsrat. Die Generalversammlung wählte gemäß §33 der Satzung in offener Abstimmung en bloc zu Mitgliedern des Aufsichtsrates: 1. Frank Ritter 2. Dirk Hofmann 3. Martin Kupfrian 4. Volker Dörge 5. Burkhard Schlott 6. Olaf Jungklaus 7. Dr. Horst Sproßmann 8. Jürgen Strohschein 9. Joachim Möhring Die Wahl erfolgte einstimmig. Auf Befragen nahmen die Gewählten die Wahl an. Hierauf wurde die Generalversammlung um 11.50 Uhr für kurze Zeit unterbrochen, damit der Aufsichtsrat zur ersten Sitzung zusammentreten konnte, um sich zu konstituieren und die Bestellung der Vorstandsmitglieder gemäß §18 (2) der Satzung vorzunehmen. Sodann wurde die Generalversammlung vom Versammlungsleiter wieder um 12.05 Uhr Uhr eröffnet. Herr Burkhard Schlott gab folgendes Ergebnis der Beratung des Aufsichtsrates bekannt: Zum Vorsitzenden des Aufsichtsrates wurde Herr Frank Ritter und zu seinem Stellvertreter Herr Olaf Jungklaus jeweils einstimmig gewählt. Zu den Schriftführern wurden Herr Joachim Möhring und Herr Dirk Hofmann einstimmig gewählt. Zu Vorstandsmitgliedern wurden einstimmig bestellt: 1. als Vorsitzender Uwe Walther, 2. als Stellvertreter Peter Kühn, 3. als Stellvertreter Michael Herms Diese erklärten hierzu ihr Einverständnis. Danach wurde in der Tagesordnung fortgefahren. Im Anschluss wurden folgende Beschlüsse nach Diskussion verabschiedet: Der Wärmeliefervertrag in der Fassung vom 12.06.2010 unter Vorbehalt der Eintragung der Genossenschaft. Der Zahlungsplan wurde vorgestellt und einstimmig beschlossen. Einstimmig mit zwei Enthaltungen wurde die kartenmäßige Veröffentlichung der Wärmeabnehmer beschlossen. Abschließend wurde einstimmig beschlossen, dem Genossenschaftsverband e.V. , Wilhelm-Haas-Platz, 63263 Neu-Isenburg beizutreten. Unter Verschiedenes gab es keine weiteren Anfragen und keinen weiteren Gesprächsbedarf. Sodann wurde die Generalversammlung um 12.30 Uhr geschlossen. Auszug aus dem Protokoll der Gründungsversammlung Schriftführer Herr Jürgen Strohschein - 12.06.2010 |
![]() | 3. Juni 2010 Bachgemeinde etabliert sich zum Bioenergiedorf, Gründung der Bürgergenossenschaft steht bevor GüWe: Vor der endgültigen Gründung steht die Bürgergenossenschaft Neue Energie in GüWe. Am Samstag, 12. Juni, sollen "Nägel mit Köpfen" gemacht werden, bestätigte am gestrigen Mittwoch Vorstandsmitglied Uwe Walther. Vor zwei Jahren reifte bei Frank Ritter und seinem Beigeordneten Uwe Walther die Idee, nach neuen Möglichkeiten zur alternativen Energieversorgung zu suchen. Schnell fanden sich weitere Interessenten zusammen, in Bürgerversammlungen in GüWe und Schwabhausen wurde das Projekt vorgestellt, eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, die dann den Bürgern vorgestellt wurde. "Doch dann flaute das Interesse der Bevölkerung ab", erzählt Walther. Aus diesem Grund organisierte der Vorstand eine Haus-zu-Haus-Befragung, die jetzt abgeschlossen wurde. Vorwiegend im Ortsmittelpunkt von GüWe haben sich 120 Privathaushalte und Unternehmer bereiterklärt, ihre Öl- und Gasheizungen auf nachwachsende Rohstoffe umzurüsten. "Wenn bei der Gründungsversammlung alle unterschreiben, dann sind wir gut aufgestellt", sagt Uwe Walther. Der Standort, wo das Heizhaus errichtet werden soll, steht bereits fest: Auf gemeindeeigenem Land hinter dem Bauhof. Schwabhausen baut ein eigenes Heizhaus. Bis August wird ein Netzplan entwickelt, wie die Anschlüsse erfolgen werden. "Dann weiß jeder, ob er angeschlossen wird oder nicht", so Walther. Im Herbst erfolgen die Planungen und die Anträge auf Fördermittel. Walther: "Wenn alles gut läuft, dann können wir am 1. März 2011 den ersten Spatenstich setzten und am 3. Oktober 2011 die Anlage in Betrieb nehmen." Für die nötige Wärme bei den Genossenschaftsmitgliedern sorgen statt Öl und Gas, Holzschnitzel. Diese fallen gerade bei Baumpflege- und Landschaftsgestaltungsunternehmen in großen Mengen an. Walther: "Wir haben schon mit regionalen Firmen Gespräche geführt und sind auf große Unterstützung gestoßen." Damit brauche man nicht auf das Energieholz des Staatsforstes und der Forstbetriebsgemeinschaft zurückzugreifen. Uwe Walther hofft nun, dass sich am 12. Juni, 10.00 Uhr weitere Bürger aus GüWe bereiterklären, sich dem Projekt anzuschließen. Bericht: Conny Möller, TLZ |
Foto 1 Foto 2 Foto 3 Foto 4 | 29. Mai 2010 - ARGE-Energiegenossenschaften in Oberrosphe gegründet Am 29. Mai 2010 trafen sich in Oberrosphe, einem Ortsteil der Gemeinde Wetter (10km nördlich von Marburg) über sechzig Vertreter von Energiegenossenschaften aus Hessen, Baden-Württemberg, Saarland, Rheinland-Pfalz, Thüringen, Bremen, Niedersachsen und Nord-Rhein Westfalen. Ziel der Arbeitsgemeinschaft ist es, die Zusammenarbeit zwischen den genossenschaftlichen Unternehmen und den Bekanntheitsgrad der bereits existierenden Lösungen zu erhöhen. Dies gilt sowohl auf Seiten der Politiker und Wirtschaftsverbände, als auch auf Seiten sich interessierender Bürger sowie von öffentlich- und regional Verantwortlichen. Auch sollen Neugründungen systematisch gefördert werden. Einig waren sich die Anwesenden, die aus insgesamt acht Bundesländern angereist waren, dass das Potential der regenerativen Energien nur dann zugunsten lebenswerter Bedingungen in den Regionen erschlossen werden könnte, wenn es gelingt, möglichst viele Bürger und auch Unternehmen der Regionen mit einzubeziehen. Der Aufbau einer ortsnahen, dezentral und regenerativ organisierten Energieversorgung bietet hierfür eine - so wohl nie mehr wiederkommende Chance, die Wertschöpfung in der Region zu bergen und von dieser die ortsansässige Wirtschaft, Bürger und Gemeinden profitieren zu lassen. Damit die Ziele der ARGE erreicht werden können, wurden acht Arbeitsgruppen gebildet, die den dringendsten Fragestellungen und Herausforderungen der Energiegenossenschaften nachgehen sollen und wie deren Stimme, etwa in den Landeshauptstädten, besser wahrgenommen wird. Die Ergebnisse dieser Arbeitsgruppen und wie die zukünftige Konstitution und das Programm der ARGE aussehen soll, wird in einem zweiten Treffen, das bereits im Oktober 2010 - erneut in Oberrosphe - stattfindet, vorgestellt. Von der Bürgergenossenschaft i. G. Neue Energie nahmen Peter Kühn, Uwe Walther und Michael Herms teil. |
| 24. Mai 2010 – Haus–zu–Haus–Befragung wurde fortgesetzt Am Sonnabend, 22.05.2010 setzten Uwe Walther und Peter Kühn die Haus–zu–Haus–Befragung fort. Diese ist jetzt in folgenden Straßen abgeschlossen worden: Am Alten Markt Am Mühlgraben Am Weißborn An der Immer Backhausstraße Im Siebengehege Neue Straße Philipp–Müller–Straße Sicklerstraße Wiesenweg Kretschmar Riedstraße Schwabhäuser Straße Eine genaue Auswertung der Ergebnisse erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Planungsbüro demnächst. Dann wird auch bekanntgegeben, welche Straßen erschlossen werden und wie weit die Erschließung erfolgen kann. Ein Beitritt zur Genossenschaft ist im Moment noch jederzeit möglich. Sollten wir Sie trotz aller Bemühungen unsererseits nicht angetroffen haben und Sie wollen trotzdem mitmachen, freuen wir uns auf Ihre Beitrittserklärung. Gern helfen wir Ihnen auch bei Fragen in der nächsten Beratung weiter. Machen auch Sie mit! | |
| 20. Mai 2010 – Genossenschaft aktuell – Bericht Uwe Walther Am Montag, 17.05.2010 fand im Bürgerhaus die Konsultation zur Satzung und zum Wärmeliefervertrag statt. Viele künftige Genossenschaftsmitglieder und Interessenten waren da. Nach einem kurzen Vortag und der Darstellung der aktuellen Situation durch Uwe Walther wurden wichtige Fragen gestellt und beantwortet. Außerdem wurden gegenseitig Hinweise gegeben. So z. B., dass der erste Anteil ein Gründungsanteil ist, der bis zum Ende des Monats Juni eingezahlt werden muss, damit die Genossenschaft erste, mit der Gründung im Zusammenhang stehende Kosten und Rechnungen begleichen kann. Außerdem wird es für die restlichen Anteile einen Zahlungsplan geben, der bis zur Inbetriebnahme der Anlage und dem Beginn der Versorgung reicht, damit möglichst wenig Mitglieder Anteile finanzieren müssen. Für alle die, die eine Finanzierung der Anteile benötigen, hat unsere Hausbank unbürokratische Unterstützung zugesagt. Der Kreditabschluss erfolgt dann in Günthersleben-Wechmar zu einem festgelegten Termin. Herr Dr. Sproßmann stellte klar, dass die Versorgung mit Holz über sehr lange Zeit sicher ist. Hier ist geplant, Vertragslaufzeiten von zwanzig Jahren zu vereinbaren. Staatsforst, die eigene Forstbetriebsgemeinschaft aber auch kleinere Forstbetriebe sollen vertraglich gebunden werden. Auch die Gewinnung von Holz aus Straßenbäumen, Landschaftsgrün und Gärten wird eine Rolle spielen. In den gesamten Sommerferien werden zwei von der Genossenschaft beauftragte Studentinnen bzw. Abiturientinnen die Haus-zu-Hausbefragung in Günthersleben und Wechmar fortsetzen. Vorstand und Aufsichtsrat können dies aus Zeitgründen nicht leisten. Hierbei ist die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger hinsichtlich Auskunftserteilung sehr wichtig. Anfang August gibt es eine weitere dann vorerst letzte Bürgerberatung. Danach wird entschieden, welche Straßen außer dem 1. Bauabschnitt bis zum 3. Oktober 2011 angeschlossen werden - Info hier. Nach der Gründungsversammlung (Einladung siehe Dokumente) wird auf der Homepage veröffentlicht, wie viele Haushalte sich in welcher Straße anschließen lassen und wie viel Anschlüsse noch möglich sind. Auch wird dargestellt, wie viele Haushalte in den einzelnen Straßen noch notwendig sind, damit erschlossen werden kann. Ist das Rohrnetz geplant und dimensioniert, gibt es nur noch eine begrenzte Anzahl an freier Kapazität, da die Genossenschaft die Vorhaltung von diesen Reserven bezahlen muss. Deshalb die Bitte - entscheiden Sie sich! Zurzeit laufen intensive Gespräche mit einem Planungsbüro - näheres dazu demnächst hier. Ihre Bürgergenossenschaft i. G. Neue Energie | |
![]() | 21. April 2010 Mit grüner Energie Bürgergenossenschaft geht neue Wege GüWe: Der Anfang ist gemacht, die neue Energie kommt. Die Bürgergenossenschaft Günthersleben-Wechmar/Schwabhausen will Wärme aus regenerativen Rohstoffen gewinnen. Dazu traf sich die Interessengemeinschaft Neue Energie. Diesmal wurde es brisant. Die Mitglieder hatten vereinbart, an diesem Tag eine Entscheidung zu treffen. Soll eine Bürgergenossenschaft gegründet werden? Reicht die Anzahl der Haushalte, die sich mit Wärme aus nachwachsenden Rohstoffen versorgen lassen wollen, um das ehrgeizige Projekt zu starten.? "Es reicht", so Uwe Walther, einer der Initiatoren. "Die Haus - zu - Hausbefragung hat ein positives Ergebnis ergeben. Wir starten!" Die Entscheidung fiel einstimmig. Nicht alle Straßen in GüWe, aber alle in Schwabhausen können zunächst angeschlossen werden. "Das Interesse ist in GüWe flächendeckend einfach noch nicht vorhanden", so Frank Ritter, Bürgermeister. Es wird mit einem 1. Bauabschnitt begonnen. Aufgefordert sind deshalb alle anderen, die sich noch nicht entschließen konnten, kurzfristig eine Zustimmung abzugeben. So gehören auch sie zu den ersten, die angeschlossen werden. Nun wird eine Satzung erarbeitet und diskutiert, die Gründungsversammlung Ende Juli vorbereitet, ein Finanzierungs- und Förderplan aufgestellt und das Bauprojekt geplant. Ziel ist es, mit der Lieferung von Wärmeenergie aus Holzhackschnitzeln am 3. Oktober 2011 zu beginnen. Quelle: AA |
| 15. April 2010 - Es ist soweit! Die Gründung der Bürgergenossenschaft Neue Energie steht kurz bevor. Wir freuen uns gemeinsam, dass es zu dieser zukunftsweisenden Entscheidung gekommen ist. Ab sofort möchten wir Sie über den aktuellen Stand auf unserer Homepage www.bg-neue-energie.de umfassend informieren. Außerdem haben wir geplant, das Amtsblatt der Gemeinden Günthersleben-Wechmar und Schwabhausen - die "Heimatglocken" - als Veröffentlichungsorgan der Genossenschaft zu nutzen. Die Erstellung des Geschäftsplanes, welcher zur Gründung einer Genossenschaft verbindlich vorgesehen ist, erfordert, genaue Planungsangaben zu machen. Um wertvolle Zeit zu sparen, haben wir uns entschlossen, dafür ein abgegrenztes Gebiet als 1. Bauabschnitt zu benennen. Dieses Gebiet umfasst vorerst folgende Straßen: Schwabhäuser Straße Riethstraße Kretschmar Burgenlandallee Im Siebengehege An der Immer Am Mühlgraben Am Weißborn Hier ist eine ausreichende Anzahl an Wärmekunden vorhanden, die es zulässt, das Projekt zu starten. Über Erschließungsvorhaben weiterer Straßen wird recht zeitig informiert - Es wird eine Erweiterung des Gebietes geben. Der genaue Netzausbau wird auf der Grundlage der Daten des Planungsbüros nach der Haus-zu-Hausbefragung in den gesamten Sommerferien so bald als möglich in diesem Jahr veröffentlicht. In den nächsten Wochen findet die Haus-Zu-Hausbefragung in Gebiet Rieth/Schwabhäuser Straße, Burgenlandallee, Wohngebiet Siebengehege ihren Abschluß. Zusätzlich werden Sicklerstraße, Wiesenweg, Am Alten Markt, Philipp-Müller-Straße und das "Eisfeld" einbezogen. Je nach Ergebnis werden diese Straßen dann in den 1. Bauabschnitt integriert. Weitere Straßen werden folgen. Das kommt auf sie zu, wenn Sie sich entschieden haben, mitzumachen: Beitritt zur Genossenschaft durch Unterschrift auf der Gründungsversammlung Ein späterer Eintritt in die Genossenschaft ist ausdrücklich möglich und erwünscht Abschluss des Wärmeliefervertrages Zahlung der Genossenschaftsanteile nach den Vereinbarungen in der Satzung Mitglieder oder Interessenten die in Straßen wohnen, in denen vorerst keine Erschließung stattfinden kann, werden finanziell wie Gründungsmitglieder behandelt. Diese zahlen keine erhöhten Anteile und diese erst, wenn klar ist, dass Wärme zeitnah geliefert werden kann. Die Möglichkeit der Finanzierung eines Teiles oder der gesamten Anteile über eine Bank bei entsprechenden persönlichen Voraussetzungen ist möglich. Eine Bank hat hier unbürokratische Hilfe zugesagt. Im Herbst 2010 finden im 1. Bauabschnitt bzw. den dann anderen festgelegten Bauabschnitten Grundstückbegehungen statt, bei denen Fachfirmen den Bauaufwand und -bedarf bei den Wärmekunden untersuchen. Genossenschaftsleben Bitte nehmen Sie jetzt und später als Mitglied (so Sie es denn sind oder werden wollen) aktiv am Genossenschaftsleben teil und beteiligen Sie sich an allen Entscheidungen. Nur mit Ihnen kann die Bürgergenossenschaft Neue Energie ein Erfolgsmodell werden. Es ist für uns alle eine große Herausforderung, aber auch eine große Chance, zumindest zum Teil energetisch unabhängig zu werden. Packen wir es an! Anregungen, Nachfragen oder Hinweise sind ausdrücklich erwünscht. Vielen Dank! Ihre Bürgergenossenschaft i. G. Neue Energie | |
![]() | 13. Januar 2010 Bauvorhaben und Bioenergie Frank Ritter über aktuelle Pläne GüWe: Im neuen Jahr wird sich in der Gemeinde Günthersleben - Wechmar zunächst alles um die Sankt Viti Kirche drehen. Dem in die Jahre gekommenen Bauwerk geht es nun an die Substanz. Endlich ist der Förderbescheid mit den dringenden nötigen Geldern gekommen. Im April rechnet Bürgermeister Frank Ritter mit dem Beginn der Bauarbeiten am Dach. Ein weiteres Bauvorhaben scheint sich ebenso seinen Weg zu bahnen. Auf dem Grundstück in der Domäne, wo einst ein altes Gut gestanden hat, soll in Zukunft wieder Leben einkehren. Derzeit wird dort ein altes Herrenhaus fertiggestellt, in wenigen Wochen können die ersten Mieter einziehen. Wenn die Finanzierung geklärt ist, kann ein weiterer Neubau folgen. Eine Einrichtung für altersgerechtes Wohnen soll entstehen. Während diese Bauvorhaben so gut wie sicher sind, muss Ritter noch viel Überzeugungsarbeit im Hinblick auf das Bioenergiedorf Günthersleben - Wechmar und Schwabhausen leisten. Laut Machbarkeitsstudio alles kein Problem, nur die Beteiligung der Bürger an den Kosten für Blockheizwerk und Biogasanlage, etwa 5000 Euro, stößt bei einigen unangenehm auf. Über alternative Finanzierungskonzepte werden bereits nachgedacht. Damit die Planungen nicht ins Stocken geraten, wird eine kleine Delegation Ende Januar nach Oberroßberg reisen. Dort hat das Konzept eines Bioenergiedorfes bereits Früchte getragen. Mit neuen Eindrücken und Erfahrungswerten will man dann an den Planungen der eigenen Realisierung weiterarbeiten. Quelle:TLZ |
![]() | 27.11.2009 Unabhängig vom Energiekonzern: Günthersleben-Wechmar und Schwabhausen wollen Bioenergiedörfer werden "Die erste Hürde ist genommen", fasst Bürgermeister Frank Ritter zusammen. "Die Bedingungen zum Betrieb eines Blockheizkraftwerkes sind sehr gut." Das hat eine Machbarkeitsstudie der Bioenergieberatung Thüringen ergeben. Doch jetzt stehen die Männer der Interessengemeinschaft Neue Energie vor dem schwierigsten Teil ihrer Aufgabe. Sie müssen mindestens die Hälfte der Haushalte in Günthersleben-Wechmar und Schwabhausen überzeugen, jeweils 5 000 Euro zu investieren, sonst ist das Projekt "Bioenergiedorf" gestorben. "Oscar" berichtet, wie die IG überzeugen will. VON DAVID ORTMANN An der Idee, Günthersleben-Wechmar und Schwabhausen künftig mit Bioenergie zu versorgen, wird derzeit mit Hochdruck gearbeitet. Geplant ist ein regionales Energienetz, welches Öl- und Gaskessel künftig überflüssig macht. Bereits im August 2008 sind einige Energie-Experten aus den beiden Gemeinden in das Bioenergiedorf Jühnde in Niedersachsen gefahren, um sich über die Möglichkeiten der alternativen Versorgung der Bevölkerung mit Wärme zu informieren. "Dabei wurde schnell klar, dass dies auch für Günthersleben-Wechmar und Schwabhausen der richtige Weg ist, um unabhängig von steigenden Öl-, Gas- und Strompreisen zu werden", so Günthersleben-Wechmar-Bürgermeister Frank Ritter. Dass es möglich ist, in Gemeinden Blockheizkraftwerke zu betreiben, belegt nun auch eine Machbarkeitsstudie der Energieberatung Thüringen. Kurz: Die Gemeinden können sich mit dem Verbrennen Hackholzschnitzeln selbst mit Energie versorgen. "Es stehen ausreichende nachwachsende zur Verfügung und die geografische Lage der Ortschaften erlaubt kurze Wege", erklärt Burkhard Schlott, Chef der Agrargenossenschaft Schwabhausen, der ebenfalls in der Interessensgemeinschaft Neue Energie engagiert ist. Nun müssen die Männer Überzeugungsarbeit leisten. "Um das ehrgeizige Projekt umzusetzen, müssen knapp 12,4 Millionen Euro investiert werden", rechnet Ritter vor. "Wir können zwar mit Fördermitteln und Geld aus KfW- und Marktanreizprogrammen rechnen, letztlich m müssen wir aber dennoch einen beträchtlichen Teil der Summer selbst aufbringen." Deshalb plant die Interessengemeinschaft die Gründung einer Bürgergenossenschaft. Auch aus diesem Grund ist die Raiffeisenbank Gotha eG an der Umsetzung des Projekts beteiligt. "Es soll ja keine gewinnbringende Geschäftsidee sein, sondern alle Beteiligten sollen einen Nutzen davon haben, deshalb wollen wir uns bei der Gründung der Bürgergenossenschaft engagieren", erklärt Raiffeisenbank-Vorstand Jürgen Hackethal, der auch auf die Erfahrung des Genossenschaftsverbandes Frankfurt e.V. bei der Gründung selbiger verweist. "Als regional verwurzeltes Kreditinstitut sind wir natürlich an derartigen Initiativen interessiert und wollen die Bürger unterstützen", fährt Hackethal fort. "Laut den Berechnungen der Interessengemeinschaft müssen wir mind. 700 Haushalte aus der Gemeinde Günthersleben-Wechmar davon überzeugen, Anteile an der Bürgergenossenschaft zu kaufen", erklärt Bürgermeister Frank Ritter. "Mein Vorschlag ist, dass die Leute innerhalb von knapp 20 Monaten zehn Anteile zu je 500 Euro kaufen sollen. Es handelt sich also um einen Betrag von 5 000 Euro-" Das ist kein Pappenspiel. Ritter ist trotzdem guter Dinge. "Natürlich müssen wir noch Überzeugungsarbeit leisten. Aber die Argumente sind auf unserer Seite", erklärt der Bürgermeister. "Die Strompreise steigen jetzt schon wieder. Das wird mit den Gaspreisen nicht anders sein." Aus wollen sich die Gemeinden von den großen Energieversorgern unabhängig machen. " Natürlich sollen unsere Bürger trotzdem verlässliche und kostengünstig mit Wärme versorgt werden. Und das zu günstigen Preisen", verspricht Ritter. In zahlen ausgedrückt bedeutet das: "Verglichen mit den derzeitigen Tarifen würden die Bürger im Jahr 300 Euro einsparen." Bis März soll nun die Bürgergenossenschaft gegründet, Fördermittel beantragt und mit der Planung begonnen werden. Ein Standort für das Blockheizkraftwerk ist auch schon gefunden: "Hinter dem Bauhof, also an einer relativ zentralen Stelle, soll es errichtet werden." Von dort aus werden die Leitungen dann nach Günthersleben-Wechmar gelegt. In Schwabhausen wird das BHKW auf dem Gelände der Agrarprodukte eG Schwabhausen stehen. "Unser Ziel ist, die Bürger bereits ab dem 3.Oktober 2011 mit Nah-Wärme zu versorgen", so Ritter. Doch damit das gelingt, müssen jetzt alle mitziehen. Als die Bürgermeister das Projekt in ihren Gemeinden vorstellten, sprachen sich 98 Prozent der Bürger für den Wandel zum Bioenergiedorf aus. Bleibt nur zu hoffen, dass das auch so bleibt, wenn es ums Bezahlen geht. Quelle: OSKAR AM FREITAG |
| 15. November 2009 Machbarkeitsstudie Bioenergiedorf (Arnstädter Stadt Echo) Ende Oktober war es soweit: Die Bioenergieberatung Thüringen übergab dem Bürgermeister der Einheitsgemeinde und seinem Stellvertreter die Machbarkeitsstudie für das geplante Bioenergiedorf Günthersleben-Wechmar / Schwabhausen. Die Studie wurde am 29. Oktober den Gemeinderäten von Günthersleben-Wechmar und Schwabhausen sowie der Interessengemeinschaft vorgestellt und am 16. und 17. November von den Bürgern von Schwabhausen und Günthersleben-Wechmar. Quelle: Arnstädter Stadtecho | |
| 6. November 2009 Domäne wird saniert Freude über gelungene Restaurierung (SKZ) "Bis Ende des Jahres wird die Domäne in Wechmar komplett restauriert sein", kündigt Frank Ritter an. Damit ist Günthersleben-Wechmar um ein saniertes denkmalgeschütztes Haus reicher. Der Bürgermeister freut sich über diese gelungene Restaurierung besonders, schließlich stand die Gemeinde 2007 vor der Wahl entwidmen und abreißen oder sanieren. Doch die Gemeinderäte entschieden sich für die Sanierung. "Nun sind in diesem wirklich, steinalten Gebäude sechs Zwei-Raum-Wohnungen und drei Drei-Raum-Wohnungen entstanden, die noch in diesem Jahr bezogen werden können". Die Sanierung kostete insgesamt 1,7 Millionen Euro. Quelle: Süd-Kreis-Zeitung | |
![]() | 31. Oktober 2009 Bioenergiedorf steht in den Startlöchern Machbarkeitsstudie sieht eine Verwirklichung der Ziele Von Conny Möller Günthersleben - Wechmar (tlz.) Wenn alles Klappt, dann kann 2011 der "Hebel umgelegt" werden, sagt Bürgermeister Frank Ritter. Am Donnerstagabend stellten er und ein Vertreter der Thüringer Bioenergieberatung die Machbarkeitsstudie des geplanten Bioenergiedorfes Günthersleben - Wechmar du Schwabhausen vor. Im vorigen Jahr hat die Gemeinde nach Absprache mit der Bevölkerung eine Studie in Auftrag gegeben. Diese sagt nun klipp und klar aus, dass sich ein Bioenergiedorf in GüWe rentieren würde. Allerdings nur, wenn mindestens 50% der Einwohner sich den Projekt anschließen werden. "Das kriegen wir hin", ist sich Bürgermeister Ritter sicher. Um das Ziel, die Betreibung eines Bioenergiedorfes, voranzubringen, soll sich noch in diesem Jahr eine Genossenschaft gründen. Im nächsten Jahr, so Ritter weiter, könnte mit der Projektplanung begonnen und 2011 der Bau und die Inbetriebnahme des Wärmenetzes erfolgen. Die Experten der Bioenergieberatung haben für GüWe und Schwabhausen drei Varianten untersucht. Die erste Variante beinhaltet eine zentrale Anlage, die in Schwabhausen gebaut werden soll. Von hier aus verlauft ein Wärmenetz zu den Haushalten in GüWe. Die zweite Variante sieht Blockheizwerke und Biogasanlage in Schwabhausen sowie ein Blockheizwerk in GüWe vor währen die drei Orte diesbezüglich Standorte vorhält. Ritter. Favorisiert wird nicht nur von uns, sondern auch von der Bioenergieberatung. Grund: sie ist kostengünstiger und effektiver. Die Gesamtkosten für die Umsetzung der Variante beträgt 12,4 Millionen Euro. "Wir werden alle Möglichkeiten der angebotenen Förderprogramme ausnutzen", erklärt Frank Ritter. Auf die Bürger, die sich der Genossenschaft anschließen werden, kommen rund 5000 Euro zu. "Wir werden das Wärmenetz so in den Orten verlegen, dass sich heute noch Unentschlossene später mit beteiligen können", erläutert der Bürgermeister. Zum Einsatz kommen sollen neben Holzhackschnitzel auch die Verwendung von Gülle. Das Holz, zwischen 8000 bis 12 000 Festmeter pro Jahr, kann aus dem eigenen Stadtwald genutzt werden. Die Gülle kommt aus der ortsansässigen Milchviehanlage, so das Ziel. Quelle: TLZ |
| 20. März 2009 "Nur noch wenige Hürden bis zum Start" Die Gemeinde Günthersleben - Wechmar und Schwabhausen wollen mit Bioenergie punkten (SKZ) Die große Mehrheit der Einwohner ist dafür: Günthersleben - Wechmar und Schwabhausen sollen in Zukunft mit Bioenergie versorgt werden. Das ist das erfreuliche Ergebnis einer Bürgerumfrage, die seid Ende 2008 mit hoher Beteiligung in den Gemeinden durchgeführt wurde. Der wichtigste Schritt in eine umweltfreundliche und bezahlbare Energie - Zukunft ist also getan. Von Antje Hammermeister "Bei einem solchen Projekt muss man so früh wie möglich die Bürger in den gesamten Prozess einbeziehen ", sagt Frank Ritter, Bürgermeister der Gemeine Günthersleben - Wechmar und Initiator der Mission "Bioenergie". Die große Zustimmung der Bevölkerung bestätigt das Vorhaben auch für die Entscheidungsfindung im Gemeinderat. Bei der Sitzung am 11. März 2009 stand das Thema erneut auf der Tagesordnung. Hier wurde über die Vergabe des Bauauftrags entschieden. Erste Gespräche mit der Firma Juwi aus Wörrstadt haben vorab bereits stattgefunden. Man habe sich dort umfassend von Fachleuten beraten lassen, so Frank Ritter. Juwi soll vorrausichtig in Zusammenarbeit mit der Bioenergieberatung Thüringen das Vorhaben umsetzen. Der nächste Schritt ist nun eine Machbarkeitsstudie, die einerseits die bauliche und anderseits die wirtschaftliche Realisierung beurteilen muss. Die Chancen für ein OK sind laut Ritter aber sehr gut. Diese Studie, die durch die Bioenergieberatung Thüringen erstellt wird und ca. 30.000 Euro kosten wird, soll schätzungsweise innerhalb der nächsten zwei Monate vorliegen. Sobald diese Hürde genommen ist, kann es losgehen. "Unser ehrgeiziges Ziel ist es, Ende 2011 ans Netz zugehen.", so Frank Ritter. Dann werden zunächst ca. 50 % der Haushalte mit Bioenergie versorgt, nach und nach wird die Versorgungsdichte auf 100 % erweitert. Doch auch in der Zeit bis zum Abschluss des Planungs- und Genehmigungsverfahrens bis hin zur Bewilligung der Fördergelder für das Projekt waren und sind die Verantwortlichen nicht untätig. Es wurden bereits alle Vorbereitungen getroffen: Die notwendigen Unterlagen zum Energiebedarf und den geplanten Bauplätzen liegen vor, die Beschaffung der Energieträger, sprich die Bereitstellung der Gülle durch die Milchviehanlage Schwabhausen, ist geklärt und auch die Gründung einer Genossenschaft ist bereits vorbereitet. Außerdem war während der ganzen Zeit der Erfahrungstausch mit anderen durch Bioenergie versorgten Gemeinden sehr rege. Sogar das Referat Klimaschutz der Thüringer Landesregierung hat seine Unterstützung zugesagt. Auf die Bürger kommen außer den üblichen Anschlusskosten keine weiteren Belastungen zu. Im Gegenteil, es wird insgesamt mit einer Ersparnis von bis zu 30 % gerechnet. Die Gesamtkosten belaufen sich schätzungsweise auf ca. 8 Millionen Euro. Zusammen mit dem Holzbestand der 500 ha kommunalen Waldes kann laut Frank Ritter nach Auskunft der Experten der gesamte Energiebedarf gedeckt werden. Über das Thema "Erneuerbare Energien" wurde in Günthersleben-Wechmar schon länger nachgedacht. Angefangen hat alles mit de Neubau der Domäne, einem alten Gut im Ortsteil Wechmar. Mit dem Einbau einer Wärmepumpe sollte eine umweltfreundliche, günstige und zukunftsorientierte Energie eingesetzt werden. Zusätzlich wurde die Idee, Bioenergie zur Versorgung der Gemeinden einzusetzen, durch die Anfrage eines Einwohners aus dem Ortsteil Günthersleben-Wechmar angeregt. So kam eins zum anderen. Frank Ritter, vor seiner Wahl zum Bürgermeister in 2006 selbst 18 Jahre lang Heizungsbauer, wusste aus eigener Erfahrung um die Befindlichkeiten der Bürger. Steigende Energiekosten sind für jeden ein Thema, Rohstoffknappheit wird in Zukunft eines werden. Eine moderne, bezahlbare und sichere Energieversorgung macht eine Gemeinde zu einem attraktiven Wohnort und sichert somit deren zukunftsorientierte Entwicklung. Auch der Umweltschutz spielt in Zeiten des Klimawandels eine zentrale Rolle. Bleibt also nur, mit Spannung abzuwarten, wie es weitergeht. Wahrscheinlich werden die Einwohner der Gemeinden Günthersleben-Wechmar und Schwabhausen in zwei Jahren sparen und gleichzeitig die Umwelt schonen, wo anderswo die Menschen sorgenvoll auf ihr Zähler schauen - der Gülle glücklicher Kühe sei Dank. Quelle: Süd-Kreis-Zeitung | |
![]() | 12. Dezember 2008 In Fülle: Energie aus Gülle Frank Ritter: Günthersleben-Wechmar will "Bioenergiedorf" werden Der Vorsatz ist klar: Aus Holz, Gülle und Mais soll für die Dörfer Günthersleben-Wechmar und Schwabhausen Bioenergie erzeugt werden. Wie das gehen soll? Der Kommunalwald und die Landwirtschaftsbetriebe könnten für die dazu notwendige Biomasse sorgen. Das betonte Frank Ritter seines Zeichens Bürgermeister von Günthersleben-Wechmar. Ziel sei es, alle "Haushalte der drei Orte, aber auch kommunale Gebäude und andere Interessenten mit Nahwärme zu versorgen". Derzeit arbeitet die Bioenergieberatung Thüringen an einer Machbarkeitsstudie. Das Ergebnis wird spätestens im März 2009 erwartet. Die Interessengemeinschaft Neue Energie, in der unter anderem Vertreter der drei Gemeinden und von den landwirtschaftlichen Betrieben zusammenarbeiten, unterstütze das vom Freistaat geförderte Bioenergieberatungsteam mit Daten zu Eigentumsverhältnissen oder Energieverbrauch. Ritter dazu: "Von etwa 300 Haushalten haben wir ausgefüllte Fragebögen bekommen, und diese Daten sind eine gute Berechnungsgrundlage!" Der Verwaltungschef ist sich sicher: "Wir sind auf dem richtigen Weg!" Schon das Interesse an den Bürgerversammlungen, in denen das Projekt Bioenergiedorf in den drei Orten vorgestellt worden war, habe ihn davon überzeugt, so Ritter. "Immerhin waren das insgesamt etwa 600 Teilnehmer", freut er sich. Bei einer Probeabstimmung gab es dann sogar 98 Prozent Zustimmung zu dem Vorhaben - fast sozialistische Verhältnisse", wie der Bürgermeister schätzt. In der Interessengemeinschaft Neue Energie seien inzwischen kleine Arbeitsgruppen gebildet worden, die sich jeweils mit einem speziellen Thema beschäftigten, zum Beispiel mit der Finanzierung des Vorhabens, der Technik, den Standortfragen, oder Lieferverträgen für Biomasse. Das Ziel ist formuliert: Gemeinsam eine Genossenschaft zu gründen, um die Einwohner an dem Projekt Bioenergie beteiligen und ihnen ein Mitspracherecht sichern zu können. Voraussetzung dafür ist aber ein positives Ergebnis der Machbarkeitsstudie. Quelle: OSKAR AM FREITAG |
![]() | 11. Dezember 2008 Institut prüft Bau der Biogasanlage, Arbeitsgruppen sondieren Umfeld von Wiedland Fischer. Günthersleben-Wechmar. (tlz) In Günthersleben-Wechmar arbeiten mehrere Gruppen daran, den Ort energieautark zu machen. Sie prüfen, wo und wie eine Biogasanlage errichtet werden kann. Bürgermeister Frank Ritter rechnet damit, dass im März 2009 einer Machbarkeitsstudie vorliegt. Die erstellt derzeit "Biobeth", das Landesinstitut Bioenergie-Beratung Thüringen. Ritter zeigt sich optimistisch, dass der Gemeinde das Vorhaben gelingt. "Wenn nicht, war es ein Versuch." Dem haben bei Bürgerversammlungen mit mehr als 600 Anwesenden, fast 98 Prozent die Zustimmung gegeben. Agrarprodukte Schwabhausen, potentieller Hauptlieferant von Biomasse, zeige großes Interesse, sagt Ritter. Neben Landwirtschaftsprodukten soll die Anlage aus dem 500 Hektar umfassenden Kommunalwald bestückt werden. Ohne Großinvestor will die Kommune das Vorhaben umsetzen; Frank Ritter: "Das hat den Charme, dass jeder aus dem Ort Anteile erwerben kann." Gibt die Studie grünes Licht, werden Fördermittel beantragt und die Anlage soll 2010/11 errichtet werden. Quelle: TLZ |
![]() | 09. Dezember 2008 Auf dem Weg zum Bioenergiedorf großes Interesse in Günthersleben-Wechmar und Schwabhausen an der geplanten Nahwärmeversorgung Aus Holz, Gülle und Mais soll für die Dörfer Günthersleben-Wechmar und Schwabhausen Bioenergie erzeugt werden. Der Kommunalwald und Landwirtschaftsbetriebe könnten für die dazu notwendige Biomasse sorgen. WECHMAR (ck) Ziel ist es, alle Haushalte der drei Orte, aber auch kommunale Gebäude und andere Interessenten mit Nahwärme zu versorgen. Derzeit arbeitet die Bioenergieberatung Thüringen an einer Machbarkeitsstudie. Das Ergebnis wird spätestens im März 2009 erwartet. Die Interessengemeinschaft Neue Energie, in der unter anderem Vertreter der drei Gemeinden und von landwirtschaftlichen Betrieben zusammenarbeiten, unterstütze Energieberatungsteam mit Daten zu Eigentumsverhältnissen oder Energieverbrauch. "Von etwa 300 Haushalten haben wir ausgefüllte Fragebögen bekommen, und diese Daten sind eine gute Berechnungsgrundlage", so Frank Ritter, Bürgermeister von Günthersleben-Wechmar. Schon das Interesse an den Bürgerversammlungen, in denen das Projekt Bioenergiedorf in den drei Orten vorgestellt worden war, habe ihn überzeugt, auf dem richtigen Weg zu sein. "Immerhin waren das insgesamt etwa 600 Teilnehmer", freut er sich. Bei einer Probeabstimmung gab es dann sogar 98 Prozent Zustimmung zu dem Vorhaben. "Das waren ja sozialistische Verhältnisse", scherzte Ritter. In der Interessengemeinschaft Neue Energie seien inzwischen kleine Arbeitsgruppen gebildet worden, die sich jeweils mit einem speziellen Themabeschäftigten, zum Beispiel mit der Finanzierung des Vorhabens, der Technik, den Standortfragen oder der Lieferverträgen für die Biomasse. Ziel ist es, eine Genossenschaft zu gründen, um di Einwohner an dem Projekt Bioenergie beteiligen und ihnen ein Mitspracherecht sichern zu können. Sollte die Machbarkeitsstudie das erhoffte positive Ergebnis bringen, werde die Idee auch verwirklicht. "2010 bis 2011 könnte unsere Biogasanlage dann gebaut werden", blickt Frank Ritter voraus. Quelle: TA |
![]() | 21. November 2008 Drei Orte arbeiten am Bioenergiedorf Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben Schwabhausen. (tlz) Mit Hochdruck arbeiten derzeit die Gemeinden Günthersleben-Wechmar und Schwabhausen an dem Vorhaben, Bioenergiedorf zu werden. Das Projekt wurde jetzt in Schwabhausen während einer Bürgerversammlung vorgestellt. Genau wie in Günthersleben-Wechmar, sei das Interesse der Bevölkerung sehr groß gewesen, teilt Frank Ritter, Bürgermeister von Günthersleben-Wechmar mit. Bei einer Probeabstimmung stellten sich 98 Prozent der Bürger hinter diese Idee. Gestern folgte ein Treffen mit der Bioenergieberatung Thüringen - kurz Biobeth. Biobeth begleitet Kommunen des Freistaates Thüringen bei der Umsetzung solcher Ideen, wie sie zurzeit in Günthersleben-Wechmar und Schwabhausen auf der Tagesordnung sind. Eine der wichtigsten Fragen: Ist so ein Projekt überhaupt möglich? Auch in diesem Punkt wolle Biobeth den beiden Kommunen zur Seite stehen und in den nächsten Monaten eine Machbarkeitsstudie erarbeiten. Bei einem weiteren reffen der Interessengemeinschaft "Neue Energien" soll die weitere Vorgehensweise abgestimmt werden, kündigt Ritter an. Quelle: TLZ |
| 15. November 2008 Mit Bioenergie in die Zukunft Günthersleben-Wechmar und Schwabhausen suchen nach einer unabhängigen Lösung (SKZ) An der Idee Günthersleben-Wechmar und Schwabhausen künftig mit Bioenergie zu versorgen, wird derzeit mit Hochdruck gearbeitet. Geplant ist ein regionales Energienetz, welches Öl- und Gaskessel künftig überflüssig macht. Um das zu beurteilen, hatte bereits im August eine Gruppe von interessierten Bürgern der zwei Gemeinden das Bioenergiedorf Jühnde in Niedersachsen besucht und sich nach den Möglichkeiten der alternativen Versorgung mit Wärme für die Bevölkerung informiert. "Dabei wurde schnell klar, dass dies auch für Günthersleben-Wechmar und Schwabhausen der richtige Weg sei, um unabhängig von steigendem Öl-, Gas- und Strompreisen zu werden", so Günthersleben-Wechmar-Bürgermeister Frank Ritter. Seitdem hat sich die Interessengemeinschaft Neue Energie regelmäßig getroffen. Neben Rechtsanwalt Martin Kupferian, Steuerberater Dirk Hofmann aus Schwabhausen, Raiffeisenbankvorstand Heiko Wasserthal, Energieexperte Volker Dörge und dem Vorstand der Milchviehanlage Schwabhausen, Günther Seever, engagieren sich auch der Schwabhäuser Bürgermeister Olaf Jungklaus, Günthersleben-Wechmar-Beigeordneter Uwe Walther und der Chef der Agrargenossenschaft Schwabhausen, Burkhard Schlott, in dem Arbeitsgremium. "Alle sind sich einig, dass die Bedingungen zum Betrieb einer solchen Anlage sehr gut sind. Es stehen ausreichend nachwachsende Rohstoffe zur Verfügung und die geografische Lage der Ortschaften sowie der landwirtschaftlichen Betriebe erlauben kurze Wege", so Burkhard Schlott. Auf Bürgerversammlungen in Günthersleben-Wechmar und Schwabhausen wurde das zukunftsorientierte Projekt in der vergangenen Woche vorgestellt Woche vorgestellt. Das anschließende "Probevoting" fiel wie die Wahlen in der ehemaligen DDR aus - 98% der Bürger stellten sich hinter diese Idee. Nun muss geprüft werden, ob das Projekt überhaupt möglich ist. Dabei erhalten die beiden Kommunen Unterstützung durch die Bioenergieberatung Thüringen - kurz Biobeth - diese wird in den nächsten Monaten eine Machbarkeitsstudie erarbeiten. "Wenn uns das gelingt, würden erstmals nicht die Erzeugung von Biogas und die Einspeisung des erzeugten Stromes ins Energienetz im Vordergrund stehen, sondern die zukunftsfähige Versorgung vieler Menschen", hob der Energieexperte Dörge hervor. Quelle: Süd-Kreis-Zeitung |